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Energielabel werden wieder klarer klassifiziert

22. März 2017, 8:19

Diese Maßnahme – und Rückkehr zur früheren Zeichenordnung – soll die Energielabels verständlicher für Verbraucher machen und diesen  besser als bisher bei den Kaufentscheidungen helfen. Das künftige Konzept wird durch die Einführung einer öffentlichen Datenbank begleitet, mit der auch die Vergleichbarkeit der Energieeffizienz von Haushaltsgeräten verbessert werden soll.

Laut der Europäischen Union zeigen Verbraucherbefragungen, das etwa 85 Prozent der europäischen Bürger auf die Energieeffizienz-Etiketten achten. Die bisherige Kategorisierung inbesondere von A + über A +++ bis G war jedoch nach EU-Angaben irreführend und half nicht substanziell bei der Identifikation der sparsamsten Geräte weiter.

Der stellvertretende Präsident der EU-Kommisson und für die Energieunion verantwortliche EU-Kommissar Maroš Šefčovič räumt selbstkritisch ein: „Technologische Innovationen ermöglichen es den europäischen Bürgern, die fortschrittlichsten Produkte im Markt zu nutzen. Es war aber höchste Zeit, unsere Kennzeichnungsskala auf den neuesten Stand bringen.“

Die EU-Kommissarin für Klimapolitik und Energie, Miguel Arias Cañete, fügt hinzu: „Diese Übereinkunft ist eine gute Nachricht für die europäischen Verbraucher und Unternehmen. Das überarbeitete Energieeffizienz-Label und das Eco-Design der Geräte kann den  Haushalten bis zu 500 Euro im Jahr an Energiekosten und in der Summe den jährlichen Energieverbrauch von Italien und den baltischen EU-Ländern einsparen helfen.“ Außerdem spricht die zuständige EU-Kommissarin von einem erhöhten Gesamtumsatz der Hersteller und Händler in Höhe von mehr als 65 Milliarden Euro im Jahr.

+++ Lesen Sie hierzu auch den Bericht „Energieefiizienz: Verschärfte Vorgaben“ aus der Frühjahrs-Ausgabe 2016 von KitchenTrend. Hier erfahren Sie mehr über die Agenda, die seit Jahresbeginn gültigen Veränderungen beim Energielabel für Geräte im Küchenbereich sowie mehr über die Hintergründe. Die komprimierte Online-Version des Berichts ist auch in der beliebten, nebenstehenden Rubrik „Themen und Trends“ gratis verfügbar. +++

ec.europa.eu/commission/