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> > > Next horizons – Wohn- und Objekttextilien

November 2021

Textilien sind eine sinnliche Angelegenheit, wir können sie fühlen, uns umhüllen und wärmen. Weiche, kuschelige Kissen, Teppiche oder Stoffe, stehen in Zeiten der Distanz hoch im Kurs. Innovation und Inspiration für die Textilbranche gibt es auf der kommenden Heimtextil, der internationalen Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien, die vom 11. bis 14. Januar 2022 in Frankfurt als physisches Event zu erleben sein wird.

Beyond Identity lautet ein Trend für 2022/23, visualisiert via CGI-Animation von Simon Edelberg

Resilienz und Flexibilität lauten die aktuellen Schlagwörter. Die Pandemie hat die Grenzen zwischen Zuhause und Arbeit verwischt, erfordert mehr agile Mitarbeiter, Telearbeit, Meetings in Zelten, Möbel auf Rollen, fluide Szenarien gehören zum Alltag. Ein ganzheitliches Umfeld stärkt die nötige Resilienz und gerade Textilien sind Komfortspender, sie bieten Cocooning-Möglichkeiten und sorgen für Wohlbefinden. Vorhänge sind wieder sehr beliebt, wie Anne-Marie Commandeur, seit 15 Jahren im Trend-Council der Heimtextil, während der Trend Präsentationen für 2022/23 ausführte. Selbstverständlich bewegt auch die Textilbranche das Thema Nachhaltigkeit samt Klimaschutz. Natürliche, abbaubare Materialien wie Hanf oder Flachs werden bevorzugt. Die virtuelle Realität wird genutzt, um Geschichten vom Ökosystem zu erzählen. Und es stelle sich, so Commandeur, die Frage, ob wir überhaupt noch physische Produkte bräuchten? Es gebe bereits erste komplett digitale Kollektionen.

Trend: Empowered Identity / Bei „Hyper Nature“ geht es um intelligentes Textildesign / Trend: „Deep Nature“ (Foto: ©Spott für Heimtextil)

Durch Homeoffice sowie Lockdown war das Zuhause wichtiger denn je. Langlebige, nachhaltige Textilien bieten viel Komfort, Weichheit und sorgen dafür, dass sich die Bewohner in ihrem Umfeld geborgen fühlen. Drei internationale Designagenturen (Anja Bisgaard Gaede von Spott trends & business aus Dänemark, Anne Marie Commandeur vom Stiljinstituut Amsterdam und Caroline Till vom Londoner Studio FranklinTill) bilden das Heimtextil Trend Council und haben im Auftrag der Messe eine fundierte, globale Vision für die kommenden Interior Trends entwickelt.
Mit dem Motto „Next horizons“ will die Heimtextil Denkweisen der Zukunft erforschen – langfristig und zirkulär, um die Welt nachhaltiger zu machen. Bei innovativen Designprodukten soll künftig erst gar kein Abfall entstehen. Vielmehr sollte die Kreation von neuem Design im Einklang mit einer langfristigen Denkweise stehen und die Wirtschaft sollte als in die Natur eingebettet betrachtet werden. Vier Trendthemen bilden den neuen Denkansatz ab: „Deep Nature“ erforscht die Strategien des Ökosystems, bei „Hyper Nature“ geht es darum, mit Hilfe von Technologie wieder eine Verbindung zur Natur herzustellen. „Beyond Identity“ geht mit hoffnungsvollen Botschaften und sanftem, kraftvollem Widerstand gegen bestehende Normen in die Zukunft und „Empowered Identity“ ermutigt dazu, neue, innovative Verbindungen zwischen historischen Kulturen und künftigen Generationen zu schaffen.
Gerade Textilien müssen erfühlt und angefasst werden, die Materialien durch die Hände gleiten, um deren Textur zu spüren, das ist digital nicht möglich. „Der Wunsch nach persönlicher Begegnung und haptischen Produkt-erlebnissen ist größer denn je. Wir freuen uns extrem darauf, die Branche wieder auf unserem Messegelände begrüßen zu dürfen und sind zuversichtlich, dass wir eine für alle Beteiligten sichere und erfolgreiche Heimtextil 2022 erleben“, sagt Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textiles Technologies der Messe Frankfurt. Bis September hatten sich rund 1.600 Unternehmen aus 50 Ländern angemeldet. 
heimtextil.messefrankfurt.com
11. bis 14. Januar 2022

Key Visual der Heimtextil Trends 22/23

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