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Weniger Insolvenzen, aber Handel stärker betroffen

10. August 2018, 5:42

Im Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen) gab es im Mai 2018 mit 281 Fällen die meisten Unternehmensinsolvenzen. 259 Insolvenzanträge stellten Unternehmen des Baugewerbes. Im Gastgewerbe wurden 182 und im Bereich der sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen 170 Insolvenzanträge gemeldet.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte für Mai 2018 auf knapp 1,9 Milliarden Euro. Im Mai 2017 hatten sie bei 1,6 Milliarden Euro gelegen.

Zusätzlich zu den Unternehmensinsolvenzen meldeten 7.472 übrige Schuldner im Mai 2018 Insolvenz an (minus 11,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat). Darunter waren 5.574 Insolvenzanträge von Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie 1.558 Insolvenzanträge von ehemals selbstständig Tätigen, die ein Regel- beziehungsweise ein Verbraucherinsolvenzverfahren durchlaufen.

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