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Villeroy & Boch: Konsequente Konzernstrategie

1. August 2025, 8:00

Die Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten verdeutlicht die Wirksamkeit der strategischen Neuausrichtung des Villeroy & Boch Konzerns. Der Umsatz wuchs akquisitionsbedingt um 12,1 Prozent auf 725,8 Millionen Euro. Infolge der Ideal Standard Akquisition und der stärkeren Internationalisierung des Konzerns lag das Wachstum dabei besonders in der Region EMEA (Europa, Naher Osten Afrika) sowie im Armaturengeschäft. Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit 47,8 Millionen Euro um +3,2 Prozent über dem Vorjahr, während das Konzern-EBIT dank eines verbesserten nicht operativen Ergebnisses mit 38,5 Millionen Euro deutlich gesteigert werden konnte. 

Strategische Neuausrichtung schreitet voran 

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025 hat sich der Villeroy & Boch Konzern in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld weiterhin auf die konsequente Umsetzung seiner Konzernstrategie konzentriert. Dazu zählten die weitere Fokussierung auf die Hauptmarken Villeroy & Boch und Ideal Standard mit dem Verkauf der Marken Gustavsberg und Vatette an die finnische Oras Group sowie Investitionen in die Produktionskompetenzen im Bereich Armaturen. 

„Trotz des weiterhin weltweit abflauenden Konsumklimas sehen wir, dass die konsequente Umsetzung der strategischen Neuausrichtung des Villeroy & Boch Konzerns greift“, so Vorstandsvorsitzende Gabi Schupp. „Wichtige Schritte sind in diesem Jahr die Schaffung von Synergien im Bereich Produktion sowie die Fokussierung auf unser Kerngeschäft und unsere Hauptmarken.“

Umsatzsteigerung in den strategischen Geschäftsfeldern von Bad & Wellness 

Im ersten Halbjahr 2025 steigerte der Unternehmensbereich Bad & Wellness seinen Umsatz akquisitionsbedingt um 15,7 Prozent auf 594,0 Millionen Euro, was vor allem auf die positiven Entwicklungen des Geschäftsfelds Armaturen (+41,8 Millionen Euro) und in der Region Europa, Naher Osten, Afrika (+ 21,7 Prozent) zurückzuführen ist. Darüber hinaus ist es dem Unternehmensbereich Bad & Wellness im ersten Halbjahr 2025 gelungen, einen operativen Gewinn (EBIT) in Höhe von 47,0 Millionen Euro zu erzielen, der damit um 3,6 Prozent über Vorjahr lag. 

Dining & Lifestyle stabil auf Vorjahresniveau 

Der Unternehmensbereich Dining & Lifestyle erzielte im ersten Halbjahr 2025 einen Umsatz in Höhe von 130,4 Millionen Euro und lag aufgrund eines außerordentlichen Lizenzertrages im Jahr 2024 leicht unter Vorjahr, ohne diesen läge der Umsatz +0,8 Prozent über Vorjahr. Besonders hervorzuheben sind die positiven Entwicklungen im Projektgeschäft für gehobene Hotellerie und Gastronomie (+23,5 Prozent) sowie im Geschäft mit stationären Handelspartnern (+9,6 Prozent). Der Unternehmensbereich Dining & Lifestyle schloss mit einem operativen Ergebnis (EBIT) von 4,8 Millionen Euro ab und lag somit auf Vorjahresniveau. 

Ausblick für das Gesamtjahr 2025

Das Marktumfeld bleibt nach wie vor von hoher Unsicherheit geprägt. Dies wird verschärft durch die anhaltenden Handelskonflikte sowie die sprunghafte Zollpolitik der USA. Aufgrund der am 11. Juli 2025 getroffenen Vereinbarung über den Verkauf des nordeuropäischen Geschäfts der Marken Gustavsberg und Vatette an den finnischen Sanitärarmaturenhersteller Oras Group und vor dem Hintergrund des aktuellen Umfelds und der damit verbundenen Unsicherheiten in den Märkten passt der Vorstand der Villeroy & Boch AG die Prognose für das Geschäftsjahr 2025 an und erwartet für das laufende Geschäftsjahr eine Steigerung des Konzernumsatzes im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich sowie ein operatives EBIT auf Vorjahresniveau.

villeroy-boch.com

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