Faire Forecast: US-Trends für die Herbst/Winter-Saison
Faire, der weltweit größte B2B-Onlinemarktplatz für unabhängige Einzelhändler und Brands, veröffentlicht mit dem Faire Forecast 2025 einen aktuellen Report zu den großen US-Trends für die zweite Jahreshälfte. Nach wie vor gelten die USA als Vorläufermarkt und „Trend-Barometer” – viele Marken testen dort ihre Innovationen, regelmäßig beeinflussen die dortigen Trends auch die Konsument:inneninteressen in Deutschland und Europa. Für den Report analysiert Faire tausende Suchanfragen von Einzelhändler:innen und kombiniert diese Daten mit Einschätzungen von Branchenexpert:innen.
In der aktuellen Ausgabe des Berichts identifiziert Faire drei Schlüsseltrends, die den Einzelhändlern helfen können, ihr Sortiment bestmöglich auf die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe und die kommenden Herbst- und Wintermonate abzustimmen.
Datenbasierte Einblicke für den Handel
„Trends dominieren das Nachfrageverhalten. Daher ist es gerade für unabhängige Einzelhändler immer wichtiger, konkret zu wissen, welche neuen Produkte aktuell bei ihrer spezifischen Zielgruppe besonders angesagt sind oder aufgrund vergangener Trendvorlieben zukünftig relevant werden”, erläutert Sandra Meurer, Trend-Expertin von Faire. „Faire weiß, dass die Kapazitäten der Einzelhändler begrenzt sind. Die intensive Trendanalyse in Eigenregie ist zeitaufwendig. An dieser Stelle kommt unsere Plattform ins Spiel und bietet praxisnahen und datengestützten Support, der Händlern hilft, genau jenen Produktmix zusammenzustellen, der die für ihre Kundinnen und Kunden relevanten Trends abdeckt.”
Faire Forecast – das sind die Trends:
„The New Romantics“ – Glück im Alltag
Bereits der Pinterest Trend Report für 2025 sagte vorher: Der Maximalismus ist zurück, aber mit einem Augenzwinkern. Nun zeigt sich Faire zufolge: Kundinnen und Kunden „romantisieren ihr Leben“ mit verschnörkelten Details, Vintage-Inspirationen und verspielten Accessoires – Spitzensöckchen, Halsketten mit Herz-Anhänger aus Samt und Katzenfigürchen aus Porzellan sind nur einige Beispiele, die diesen Trend zum Leben erwecken. Hier geht es nicht um Nostalgie um der Nostalgie willen, sondern darum, Epochen und Ästhetik miteinander zu verbinden und damit eine persönliche Geschichte zu erzählen.
„The House Party“ – perfekte Gastgeber
Die Gen Z bleibt zuhause! Reservierungen in angesagten Restaurants sind nicht mehr erstrebenswert, besonders bei den weiterhin steigenden Preisen. Dienstleistungen wie Restaurantbesuche verteuerten sich im Juni im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Prozent (Quelle: Statistisches Bundesamt). Ob es an den gestiegenen Kosten oder an der Vorliebe der Generation Z für gemütliche Abende unter Freunden liegt – die begehrtesten Zusammenkünfte des Jahres finden in den eigenen vier Wänden statt. Immer mehr Menschen veranstalten themenbezogene Dinnerpartys und Spieleabende, die bis ins kleinste Detail geplant werden. Bei diesen Zusammenkünften geht es um persönliches Flair, analogen Spaß und einen Hauch von Retro-Luxus – farbenfrohe Tischdecken und Servietten, üppige Speisen und absichtlich falsch zusammengestellte Martinigläser sorgen für genau die richtige Atmosphäre.
„The Great Indoors“ – weg vom Bildschirm, zurück zu sich selbst
Reise-Enthusiasten tauschen im Winter mehr und mehr die Hektik gegen den Winterschlaf ein und genießen erholsame Fluchten und analoge Annehmlichkeiten. Das wird auch deutlich, wenn man sich anschaut, was der Großteil der Deutschen im Urlaub bevorzugt: Entspannung & Wellness (Quelle: TUI). Beim Trend „Great Indoors“ geht es darum, sich von den Bildschirmen zu lösen und sich wieder auf das zu besinnen, was einem Halt und Geborgenheit gibt. Die Bandbreite reicht hier von kurzweiligen Brettspielen über Backen und handwerkliche Tätigkeiten bis hin zu Wärme spendenden Wohnaccessoires. Deswegen sind Flanelldecken, handgetöpferte Tassen und dicke Strickpullover ein absolutes Muss für die Einkaufsregale.
„Ob verspielt, gesellig oder entschleunigt – die Trends dieser Saison zeigen vor allem eines: Kunden suchen nach Echtheit, Emotion und Erlebnissen, die in Erinnerung bleiben. Wer darauf eingeht, schafft echte Mehrwerte – im Sortiment wie im Store“, fasst Expertin Sandra Meurer zusammen.
