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Spatenstich für neues Mega-Paketzentrum von DHL

21. August 2017, 14:58

Außerordentliche Bedeutung

Mit dem Spatenstich auf dem neuen Gelände haben NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart, der Oberbürgermeister der Stadt Bochum, Thomas Eiskirch, Jürgen Gerdes, Vorstand Post – eCommerce – Parcel der Deutsche Post DHL Group, Rolf Heyer, Geschäftsführer der Bochum Perspektive 2022 GmbH, und Michael Dufhues, Vorstand des Generalunternehmers Bremer AG, heute planmäßig die offizielle Bauphase für das Großprojekt eingeläutet. In dem neuen Paketzentrum, in dem innovative Sortiertechnik zum Einsatz kommen wird, können voraussichtlich ab Herbst 2019 bis zu 50.000 Sendungen pro Betriebsstunde bearbeitet werden. Somit entsteht in Bochum eines der größten und leistungsfähigsten Paketzentren in Europa.

Jürgen Gerdes unterstreicht die außerordentliche Bedeutung des Vorhabens für seine Kunden wie für die Region: „Unser Netz mit durchschnittlich 4,3 Millionen Paketen pro Tag ist in Deutschland mit Blick auf Kapazität und Qualität führend. Jetzt machen wir es noch leistungsfähiger und das Leben unserer Kunden noch leichter. Dazu tragen auch unsere Packstationen, Paketkästen und andere innovative Zustellservices bei.“ Den Standort Bochum bezeichnet der Vorstand der Deutschen Post AG als ideal: „Das neue Paketzentrum im Herzen des Ruhrgebiets ist ein ganz wichtiges Tor zu einem der größten Ballungsräume in Europa.“ Auch Geschäftskunden aus der Region würden unmittelbar von der Nähe zum Paketzentrum profitieren, da ihre Sendungen noch zu sehr späten Zeiten abgeholt und deutschlandweit dennoch bereits am Folgetag zugestellt werden können.

Investition in gebeutelten Standort

Anfang des Jahres 2016 hat DHL rund 140.000 Quadratmeter Fläche auf dem Grundstück des ehemaligen Opel-Geländes in Bochum-Laer erworben. Allein das Gebäude des Paketzentrums wird dabei mit 40.000 Quadratmetern der Größe von fünf Fußballfeldern entsprechen. Um das Gebäude möglichst energieeffizient zu betreiben, ist der Einsatz eines wärmegeführten Blockheizkraftwerks in Verbindung mit einer Dach-Photovoltaik-anlage geplant. Die Beleuchtung übernehmen stromsparende LED-Lampen. DHL investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in den Bau des Paketzentrums. Mit der geplanten Inbetriebnahme des neuen DHL-Standorts im Jahr 2019 werden in Bochum bis zu 600 sozialversicherungspflichtige und tarifgebundene Arbeitsplätze entstehen.

„Heute gehen wir einen entscheidenden Schritt zur Neubelebung dieses für die Entwicklung unserer Stadt so wichtigen Areals. Ich freue mich über das nachhaltige Engagement der DHL und die damit verbundene Schaffung hunderter neuer Stellen für unterschiedlichst qualifizierte Menschen“, betont Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. „Die DHL-Ansiedlung ist ein starkes Signal des Aufbruchs und ein Vertrauensbeweis für die Zukunftsfähigkeit der Stadt und der gesamten Region.“

„Mit der pünktlichen Übergabe des Geländes an DHL beweisen die Bochum Perspektive 2022 und die Bochum Wirtschaftsentwicklung einmal mehr ihre Leistungsfähigkeit, auch komplexe Infrastrukturmaßnahmen zu meistern“, sagt Rolf Heyer, Geschäftsführer der Bochum Perspektive 2022 GmbH, die für die Konversion der Fläche zuständig ist.

Post setzt auf neue Infrastruktur 

DHL setzt kontinuierlich auf einen weiteren Ausbau der Paket-Infrastruktur, um die konstant steigenden Paketmengen auch weiterhin zuverlässig, schnell und mit hoher Flexibilität für Versender und Empfänger bearbeiten zu können. Bereits heute können in jeder Betriebsstunde mehr als eine Million Sendungen in den insgesamt 34 Paketzentren bearbeitet werden. Der neue Standort in Bochum ergänzt das bestehende Paketnetz und ist ein wichtiger Grundpfeiler, um die Leistungsfähigkeit des DHL-Paketnetzwerks mittelfristig noch weiter zu steigern. Erst im Juni 2016 hat das Unternehmen mit dem Standort in Obertshausen das bis dahin größte Paketzentrum in Deutschland mit einer Sortierkapazität von ebenfalls 50.000 Sendungen pro Stunde in Betrieb genommen. Zum Vergleich: Die meisten DHL-Paketzentren können stündlich zwischen 30.000 und 40.000 Sendungen bearbeiten.

NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart, Post-Vorstand Jürgen Gerdes und Bochums Stadtoberhaupt Thomas Eiskirch freuen sich über die Vorteille des Standorts (v.l.n.r.; Foto: Deutsche Post AG)

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