Möbelmarkt legt leicht zu
Stabiler Möbelmarkt
Der deutsche Möbelhandel ist im vergangenen Jahr stabil geblieben. So wurden im vergangenen Jahr 34,14 Milliarden Euro mit Wohnraumausstattung umgesetzt. Im Vorjahr waren es 34,04 Mrd. Euro. Gut drei Viertel des Umsatzes wurden über den Möbelfachhandel (25,73 Mrd. Euro) generiert. Die laut EHI branchenfremden Anbieter wie etwa Bau- und Heimwerkermärkte, erwirtschafteten knapp ein Viertel des Umsatzes (8,41 Mrd. Euro).
Der Onlinehandel hat inklusive des klassischen Kataloghandels und des Teleshopping-Geschäfts 2018 mit Wohnraumausstattung 4,24 Mrd. Euro umgesetzt. 2017 lag der Umsatz noch bei 3,67 Mrd. Euro. Damit verzeichnet der E-Commerce erneut ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum von 15,5 Prozent. „Dem Onlinekauf von Möbeln stehen viele Kunden mittlerweile offen gegenüber, denn die Händler bieten ihren Kunden immer bessere Informations- und Planungsmöglichkeiten, letztere zum Beispiel mit Hilfe von Einrichtungstools auf der Webseite oder per App auf dem Smartphone“, erklärt Marco Atzberger, Geschäftsleitung im EHI. „Darüber hinaus bietet eine Onlinepräsenz Filialisten mit begrenzter Fläche in Innenstadtlagen die Möglichkeit, das komplette Sortiment zu präsentieren.“
Branchen wachsen
Der Bürofachhandel hat 1,87 Mrd. Euro erwirtschaftet und damit ein Plus von 3,4 Prozent erreicht. Die Bau- und Heimwerkermärkte sowie Gartencenter haben 1,02 Mrd. Euro umgesetzt, d.h. um 3 Prozent zugelegt. Wachstumstreiber waren hier in erster Linie Gartenmöbel, vor allem begünstigt durch den heißen Sommer 2018. In diesem Sortiment ist der Umsatz um knapp neun Prozent gewachsen.

