Metro trennt sich von Großhandelsimmobilien
Das Portfolio wurde von der FLE GmbH Wien erworben, einer Tochtergesellschaft der französischen LFPI-Gruppe, die im Auftrag eines regulierten Alternativen Investmentfonds (AIF) investiert. Die Transaktion mit einem Gesamtvolumen von mehr als 250 Millionen Euro wurde laut Metro AG noch im August 2019 vollzogen. Metro und Makro Cash & Carry werden alle Großhandelsmärkte an den jeweiligen Standorten auf der Basis langfristiger Mietverträge weiter betreiben.
„Die Renditen an den Immobilienmärkten sind auf einem nahezu historisch niedrigen Niveau. Viele unserer Objekte sind vollständig entwickelt. Indem wir uns den Vorteil eines gesunden Immobilienmarktes zunutze machen, können wir unser solides operatives Geschäft kapitalisieren und Werte für neue Investitionen und zukünftige Projekte freisetzen“, erläutert Jürgen Schwarze, Chief Financial Officer bei Metro Properties. „Der Verkauf ausgewählter Objekte aus dem Immobilienportfolio in den mittel- und osteuropäischen Ländern ist ein Beispiel für unsere globale Portfolio-Strategie. Wir setzen Immobilienwerte frei, die durch einen nachhaltig erfolgreichen Geschäftsbetrieb aufgebaut und gefördert wurden. Mit FLE GmbH haben wir einen passenden Partner gefunden, der sowohl unsere Leidenschaft als auch unsere Vision für das Großhandelsgeschäft teilt“, ergänzt Wolfgang Baumgartinger, Director Transactions bei Metro Properties.
Das Gesamtportfolio aus elf Objekten umfasst fünf Makro Großhandelsmärkte in Polen (Warschau, Wroclaw, Krakau und Lublin), drei Metro Großhandelsmärkte in Ungarn (Budapest) sowie drei Makro Großhandelsmärkte in der Tschechischen Republik (Prag). Laut der Konzernmeldung bleibt Makro Eigentümer mehrerer angrenzender Grundstücke in Polen und der Tschechischen Republik zur Errichtung von Mischnutzungsprojekten.
