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Kaisergalerie Hamburg: Branchenhändler sorgen für neuen Glanz im alten Ohnsorg-Theater

23. Oktober 2014, 10:36

In dem in den Jahren 1907 bis 1909 erbauten Kontorhaus war 75 Jahre lang das volkstümliche Ohnsorg-Theater untergebracht. Nach dessen Auszug im Jahr 2011 wurde in den Hausnummern Große Bleichen 23 – 27 fleißig restauriert, umgebaut und modernisiert. Herausgekommen ist eine Einkaufsgalerie, die die vormalige Sackgassensituation durch eine offene, lichtdurchflutete und ästhetische Architektur vergessen macht. Diese zieren unter anderem aufwendig freigelegte und restaurierte Sandsteinsäulen wie auch steinerne Kaiserkronen, ein heller Terrazzo-Boden und bis zu 7,50 hohe Kassetten-Decken mit spanischen Kronleuchtern.  

Die größtenteils vermieteten Büro- und Einzelhandelsflächen von insgesamt 18.600 Quadtratmetern, davon rund 4.800 qm für den Einzelhandel, bieten mehreren Ladengeschäften Platz. Das Portfolio reicht von einem Floristen und dem Parfüm- und Seifespezialisten Lubner über den Modehersteller Escada, das Mode- und Accessoires-Label 0039italy, den Mode- und Lederwaren-Anbieter Unger, den Herrenausstatter Braun und den dänischen Hemdenhersteller Stenströms bis hin zu Arbeits- und Büromöbeln beziehungsweise dem Einrichtungshaus Gärtner.

Die Kaisergalerie Hamburg wurde von den Investoren Alstria Office Reit-AG und Quantum Immobilien AG seit März 2013 mit einem Kostenvolumen von 20 Millionen Euro realisiert. Sie ist nach einem denkwürdigen Besuch des deutschen Kaisers Wilhelm I. im Vorgängergebäude, dem Patrizier-Palast des Barons Jenisch, benannt. Regionale Medien sprechen jetzt schon von der „schönsten Passage“, der „edelsten Einkaufspassage“ oder der „neuen Luxusmeile“ der Stadt.

Wenige Meter weiter von der Hamburger Kaisergalerie steht übrigens das Thalia-Haus, aus dem die gleichnamige Buchhandlung am Anfang des Jahres ausgezogen ist. Das Gebäude wird vom Eigentümer Aachener Grundvermögen Kapitalanlagegesellschaft mbH abgerissen und hier ein Neubau errichtet.  

www.quantum.ag