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HDE sieht sich in seiner Bargeld-Politik bestätigt

8. August 2017, 13:58

„95 Prozent der Befragten sprechen sich gegen die Einführung einer Bargeldobergrenze aus. Die Politik sollte akzeptieren, dass jegliche Einschränkung im Umgang mit Bargeld gegen den Willen der Bevölkerung ist“, sagt HDE Zahlungsexperte Ulrich Binnebößel. Schritte hin zu einer Beschränkung oder gar Abschaffung von Bargeld sollten deshalb nicht weiterverfolgt werden. Der Wunsch der Bürger sei ein deutliches Signal, das nicht ignoriert werden könne.

Bundesregierung und EU- Kommission müssten folglich in Zukunft noch genauer begründen, wenn weitere Maßnahmen ergriffen werden sollen. Ulrich innebößel: „Der pauschale Hinweis auf Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche ohne nachvollziehbare Folgenabschätzung reicht nicht.“ In Ländern mit existierender Bargeldobergrenze sei ersichtlich, dass Schattenwirtschaft und Terrorismus auf diese Weise nicht sinnvoll bekämpft werden könne.

Der HDE spricht sich daher ausdrücklich „auch weiterhin gegen die Einführung einer Bargeldobergrenze aus und sieht stattdessen die Stärkung alternativer Bezahlarten im Fokus, um den Verbrauchern Wahlfreiheit beim Zahlungsmittel zu bieten“.

ec.europa.eu/commission/index_de www.einzelhandel.de

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