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EK öffnet neues Kapitel im Buchbereich und zieht Bilanz des Geschäftsjahres 2013

17. Januar 2014, 11:17

„Uns ist es gelungen, die Stärken zweier erfolgreicher Unternehmen sinnvoll zusammenzuführen. Und weil das Ganze mehr als die Summe seiner Teile ergibt, streben wir die führende Position im inhabergeführten Buchhandel an“, so der EK-Vorstandsvorsitzende Franz-Josef Hasebrink. Das gemeinsame Ziel: Ausbau der Wettbewerbsposition des inhabergeführten, kooperierenden Buchhandels. An der neuzugründenden Gesellschaft werden ANWR und EK im Verhältnis 49 Prozent (ANWR) zu 51 Prozent (EK) beteiligt sein.

Durch die mit dem Zusammenschluss gebündelten Kräfte profitieren die angeschlossenen Händler in Form zentral geführter Dienstleistungen, z. B. Online Shops mit zentraler Contentpflege, ganzheitlicher Beratung und Betreuung durch spezialisierte Regionalbetreuer, zentrale Verkaufsförderung, lokales Standortmarketing, rationellere Abläufe und Rückvergütung. Diese Maßnahmen helfen dem inhabergeführten Sortiment, das persönliche Profil zu schärfen und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. „Wir bieten nun die ideale Plattform, einem großen Teil des nicht organisierten Buchhandels eine Zukunftsperspektive zu geben“, so Hasebrink.

Auch die Personalfragen sind bereits geklärt: Als Geschäftsführer der neuen Gesellschaft werden Dr. Stefan Vogel, seit 2010 Geschäftsführer der EK-Tochtergesellschaft Buch & Marketing, und der heutige Geschäftsführer der ANWR-Tochtergesellschaft BAG, Jens Fischer, bestellt. Bernd Horenkamp, EK-Vorstand für Einkauf und Vertrieb, sieht alle Voraussetzungen für einen erfolgreichen Markteintritt gegeben: „Die gemeinsame Fachhandelskompetenz und das Regulierungsvolumen von rund 470 Mio. EUR eröffnen uns die besten Chancen, die führende Plattform für den inhabergeführten Buchhandel mit allen relevanten Leistungen aus einer Hand zu etablieren.“

Beim Rückblick auf das Geschäftsjahr 2013 konstatierte der EK-Vorstand eine durchaus konträre Entwicklung von unternehmerischer Effizienz und Umsatzniveau. Während sowohl die Ertragslage als auch die Ausschüttung an die Mitglieder – die wichtigste Kennziffer einer Verbundgruppe – auf dem hohen Stand des Vorjahres gehalten werden konnte (2012: 32,6 Mio. EUR), war der Umsatz in 2013 leicht rückläufig. Die Mehrbranchenverbundgruppe schließt das Jahr mit einem Umsatzminus von 3,4 Prozent auf rund 1,3 Mrd. Euro ab, bereinigt um den Sondereffekt von rund 200 Mio. EUR aus der Beendigung der ZEUS-Kooperation zum Ende des Jahres 2012. Auf der Ertragsseite hatten ein straffes Kostenmanagement und die Optimierung von Strukturen und Abläufen einen wichtigen Anteil am erreichten positiven Ergebnis. Die detaillierten Zahlen werden auf der Jahrespressekonferenz am 8. Mai 2014 bekanntgegeben.

„Das gute finanzwirtschaftliche Fundament der EK wird auch zukünftig zum Ausbau unserer Wettbewerbsposition beitragen. Dank unserer guten Eigenkapital-Ausstattung sind wir von Fremdkapital unabhängig und verfügen über ein sehr gutes Rating, verwies Hasebrink auf die ausgezeichnete finanzielle Situation der EK/servicegroup.