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Bosch will Hausgeräte-Sparte komplett von Siemens übernehmen

22. September 2014, 9:54

Demnach hat der Aufsichtsrat von Siemens der Entscheidung des Vorstands zugestimmt, mit der Robert Bosch GmbH eine Vereinbarung abzuschließen, nach der die Robert Bosch GmbH den 50-Prozent-Anteil von Siemens am gemeinsamen Joint Venture BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH (BSH) übernehmen wird. Der Kaufpreis beträgt drei Milliarden Euro. Zudem soll vor Vollzug der Transaktion eine zusätzliche Ausschüttung in Höhe von jeweils 250 Millionen Euro von BSH an Siemens und Bosch erfolgen. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der Kartellbehörden und wird voraussichtlich im ersten Kalenderhalbjahr 2015 abgeschlossen werden.

Zugleich hat der Siemens-Aufsichtsrat zugestimmt, mit dem an der New Yorker Börse gelisteten Unternehmen Dresser-Rand zu vereinbaren, alle ausgegebenen und ausstehenden Aktien von Dresser-Rand im Zuge eines freundlichen Übernahmeangebots zu übernehmen. Das Angebot beträgt 83 Dollar je Aktie in bar und entspricht einem Gesamtwert von rund 7,6 Milliarden Dollar (rund 5,8 Milliarden Euro). Dresser-Rands Board of Directors hat den Aktionären von Dresser-Rand einstimmig empfohlen, das Übernahmeangebot von Siemens anzunehmen. Siemens erwartet, dass die Transaktion bis zum Sommer 2015 abgeschlossen wird.

Das Angebot dürfte der Bosch-Gruppe entgegen kommen, sie will sich auf das so genannte „Internet der Dinge“ konzentrieren (siehe Officetec 05/2014, Seiten 10/11). Dazu gehören unter anderem Hausgeräte wie Waschmaschinen oder Kühlschränke und viele andere Geräte und Maschinen, die mit dem Internet kommunizieren können. Die Komplettübernahme des im Jahr 1967 entstandenen Gemeinschaftsunternehmens BSH war bereits längere Zeit im Gespräch. 

www.bsh-group.de www.siemens.com