Interessent äußert sich zum Metro-Poker
Vorteilspaket
Die Parteien hätten deswegen leider keine gemeinsame Grundlage für eine Vereinbarung haben finden können, aufgrund derer die beiden Aktionäre das Angebot unterstützen würden, so der Übernahmeinteressent aus Grünwald bei München: „EPGC schätzt die Art und Weise sowie die Atmosphäre der Gespräche und bedauert, dass sie nicht zu einem erfolgreichen Abschluss führten. Nichtsdestotrotz ist EPGC weiterhin der Ansicht, dass das Angebot eine einzigartige Gelegenheit für alle Aktionäre darstellt, zu einem attraktiven Preis ihre Beteiligung an Metro zu veräußern, und einen bedeutenden Aufschlag auf den aktuellen Unternehmenswert von Metro beinhaltet. EPGC ist auch weiterhin der Ansicht, dass Metro von einer vereinfachten Aktionärsstruktur, die eine klare Führung mit langfristiger strategischer Ausrichtung vermitteln würde, deutlich profitieren würde, um die notwendige Transformation in dem herausfordernden Marktumfeld erfolgreich abzuschließen.“
Spekulationen
In diesem Kontext bestätigt der Interessent, dass weder der Angebotspreis erhöht noch die Mindestannahmeschwelle abgesenkt noch das Angebot anderweitig geändert werde. Die Annahmefrist für das Angebot endet demnach am 7. August 2019. Zuvor hatten manche Experten und Medien spekuliert, dass die Ablehnung des Angebots durch die Düsseldorfer Konzernführung und der geplante Poolvertrag der beiden Großaktionäre den Übernahmepreis hochtreiben sollten.
