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Trend 2026: Rustikale Brotzeit

Eine gute Scheibe Brot mit aromatischer, dicker Kruste, belegt mit frisch geschnittenem Schinken, fein gehobeltem Käse oder von Hand gerührten Aufstrichen. Dazu frisches oder eingelegtes Gemüse. Das ist einfach immer total lecker und zudem schnell gemacht.

Egal wie wir das belegte Brot nennen: Schnitte, Vesperbrot, Stulle, Bemme, Knifte oder Jausenbrot – die genussvolle Einfachheit begeistert. Es ist schnell und mit wenig Aufwand zubereitet und ein hervorragender Sattmacher. Das Grundprinzip ist dabei alt. Brot als essbare Unterlage wurde schon in der Antike in Ägypten, Griechenland und Rom für Gemüsebrei, Käse oder Fleischreste genutzt. Die römische „offa“, ein Stück Brot mit Belag, gilt als Vorläufer des belegten Brots. Im europäischen Mittelalter diente ein Stück Brot als Teller für warmes oder kaltes Essen.

Die Servietten und Tischläufer von Nadiia bereichern den gedeckten Tisch. Sie bestehen aus Leinen und zeigen Gemüse-Illustrationen von Polina Moroz, die an einen traditionellen ukrainischen Garten erinnern

Frisch gebacken

Das erste eindeutig dokumentierte belegte Brot im modernen Sinne taucht 1762 in England auf, als sich John Montagu, vierter Earl of Sandwich, während des Kartenspiels Fleisch zwischen zwei Brotscheiben servieren ließ, um weiterspielen zu können. Mit der Industrialisierung im neunzehnten Jahrhundert schaffte das belegte Brot dann endgültig seinen Durchbruch, weil Fabrikarbeiter es täglich mit zur Arbeit nahmen.

Heute gehört das belegte Brot für viele zur alltäglichen Mahlzeit und ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Das Brot dafür selbst zu backen liegt dabei im Trend, denn es ist einfach herzustellen und kennt unzählige Varianten: klassisches Roggenbrot aus Sauerteig, rustikales Körnerbrot oder feines Baguette. Der Teig wird aus Standardmehl, Vollkornmehl oder glutenfreien Varianten geknetet, mit Backpulver, Hefe oder sogar Sauerteig. Für einige wird das Backen von Brot dabei richtiggehend zelebriert und ist fast ein meditativer Vorgang. Es gibt aber ebenso schnelle, superunkomplizierte Rezepte, die nicht nur für Anfänger genau das Richtige sind, sondern auch für Menschen, die ihr Brot gerne selbst backen möchten, weil sie Allergien haben oder einfach wissen möchten, was sie essen, aber keine Zeit oder Lust haben, sich mit dem Ansetzen von Sauerteig, dem Reifen und Füttern sowie dem mehrmaligen Dehnen und Falten zu beschäftigen.

Die emaillierten Brotbackformen aus der „We love baking“ Black Edition von Städter sind sauerteigbeständig, kratzfest, schnittfest und eignen sich für Temperaturen bis 300 Grad Celsius
Die Brotdose von Riess aus Emaille mit kleinen Lüftungslöchern ist perfekt zur Aufbewahrung von Brot und Gebäck. In Classic Weiß ist sie zeitlos schön und passt in jede Küche
Aus einhundert Prozent natürlichem Ton gefertigt und bei hoher Temperatur gebrannt, speichert der „Brick“ von Bricknic die Hitze optimal und funktioniert wie ein kleiner Mini-Ofen

Scheibenweise

Kelomat bietet einen Hand-Allesschneider an, dessen Edelstahlmesser über einen Wellenschliff verfügt; die Schnittstärke lässt sich stufenlos bis zwanzig Millimeter einstellen
Mit der Aufschnittmaschine „Home Line 250 Plus“ von Berkel sind dank des austauschbaren Schneideblatts sowohl gleichmäßige Brotscheiben als auch hauchdünner Schinken möglich

Gut belegt

Obwohl ein frisch gebackenes Brot nur mit Butter beschmiert schon eine Köstlichkeit ist, nimmt für viele bei einer Brotzeit der Belag ebenfalls eine zentrale Rolle ein. Da Hartkäse, Salami und Schinken frisch aufgeschnitten deutlich besser schmecken, sind gute Messer und Käsehobel sowie handbetriebene oder elektrische Aufschneidemaschinen wichtig. Sie machen die Arbeit nicht nur einfacher, sondern sorgen erst für das gewünschte Resultat. Handgerührte Frischkäse bekommen mit Kräutern und Gemüse das gewisse Extra und vegane Aufstriche lassen sich ebenso leicht selbst herstellen. Für die frische Note werden Obst und Gemüse gereicht, die gerne eingelegt sein dürfen – im besten Fall selbst fermentiert, was derzeit im Trend liegt.

In der Käseaufbewahrung von Kilner können verschiedene Käsesorten ideal gelagert werden. Der Boden aus Keramik wird mit einem Glasdeckel geschlossen. Dank der optionalen Silikondichtung lassen sich intensive Käsearten luftdicht aufbewahren
Das in Solingen gefertigte Brotzeitmesser „Stulle“ von Gefu ist mit seinem drei Millimeter Wellenschliff ideal zum Aufschneiden von Brot sowie zum Schneiden von Wurst und Käse
Die ultrascharfe Klinge des „Profikäsehobel“ von Microplane gleitet sauber durch halbfeste bis harte Käsesorten und sorgt dank ihres Antihaft-Musters für gleichmäßige Scheiben ohne Bröseln oder Anhaften

Fermentierlust

Fermentieren liegt im Trend und mit dem neuen Buch „Natürlich Fermentieren“ möchte Weck nicht nur Anleitungen und Rezeptideen liefern, sondern auch Grundlagen vermitteln, damit man eigene Kreationen für Gewürzgurken, Sauerrahmbutter, Sauerteig und mehr entwickeln kann


Eine Brotzeit eignet sich wunderbar für den gemeinsamen Genuss und das Zelebrieren kleiner Momente mit seinen Lieben.

Gemütlich eingedeckt
Auch wenn ein belegtes Brot gerne einmal zwischendurch gegessen wird, bekommt es als gemeinsame Mahlzeit mit Familie und Freunden einen anderen Stellenwert. Dann wird aus der Brotzeit ein gemeinschaftlicher Genuss und der gedeckte Tisch zum wohligen Ort des sozialen Austauschs. Ein stimmungsvolles Ambiente mit gemütlichen Tellern, Holzbrettchen, Servietten, Kerzen und mehr lädt zum längeren Zusammensitzen bei guten Gesprächen ein.

Seletti „Newlithic“ zeigt bewusst unvollkommene Oberflächen und ursprüngliche Farben und verleiht der Geschirrkollektion so eine taktile, individuelle Ästhetik
Die anthrazitfarbene Speziallackierung bei der „Paris Chef Mühle“ von Peugeot hebt den gebürsteten Edelstahl hervor und verleiht der zweiundzwanzig Zentimeter Mühle einen modern-rustikalen Look
Bei der Geschirrserie „Astera“ von Cosy & Trendy bietet die Chrysantheme eine hübsche Optik zum Davonessen und Servieren. Durch die spezielle Glasurtechnik entstehen im Brennofen faszinierende Farbverläufe
Das „Landlust“ Porzellan von Die Spiegelburg bringt ländliche Gemütlichkeit auf den Tisch. In sanfter Formgebung handgefertigt aus hochwertigem Porzellan, ist jedes Stück einzigartig
Die Kuh „Berta“ von Ambiente Europe auf Serviette, Tasse, Tablett, Kerze und Geschirrtuch bringt ländlichen Charme auf den Brotzeittisch

Lecker serviert

Rustikale Holzbretter, hübsche Teller und kleine Schälchen geben Brot und Belag die richtige Bühne, damit der Genuss schon beim Anrichten beginnt.

Ein belegtes Brot kann genauso köstlich und verführerisch sein wie ein gekochtes Menü. Es ist eine wunderbare Mahlzeit, wenn man allein daheim ist, bei der Arbeit oder unterwegs. Mit anderen wird daraus dank der Einfachheit und des geringen Aufwands ein entspannter, gemeinsamer Genuss. Brotzeit geht einfach immer!

Die Holzbretter von Hoff Interieur bestehen aus Akazienholz und zeigen gelaserte Gourmet-Motive. Sie lassen sich aufhängen und können in der Küche sogar als Bildersatz dienen
Das „Pit Reloaded“ Geschirrtuch von Pad bringt nostalgischen Charme in die Küche. Aus Oeko-Tex 100 Prozent Baumwolle gefertigt, überzeugt es mit klassischem Karomuster und hoher Saugfähigkeit
Die Kollektion „Häppchenweise“ von Räder bietet einzigartiges Geschirr, das den gedeckten Tisch mit einer Kombination aus natürlichem Schiefer, Akazienholz und handgeschriebenem Text erstrahlen lässt

TRENDagentur Gabriela Kaiser,
TRENDagentur.de


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KitchenTrend Frühjahr 2026