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Trend 2023: Punktlandung – auf ganzer Linie

Das gute alte Pünktchenmuster kommt nicht aus der Mode, im Gegenteil! Überall lauern Punkte und Mutige kombinieren diese durchaus noch mit breiten oder schmalen Streifen.

Good Vibes mit der zitronengelben Seia Kollektion von Motel a miio
Rice Kokos-Fußmatte ‚Looking Good‘ über TakaTomo
Geschenkpapier mit weißen Punkten von krima & isa

Punkte sind wahre Eyecatcher, egal ob sie Stoffe, Vasen, Taschen, Papiere, Sofas oder andere Inneneinrichtungsgegenstände zieren. Mal sitzen die Punkte regelmäßig unter- oder nebeneinander, mal schwirren sie chaotisch durcheinander, das gute alte Pünktchenmuster erfreut sich derzeit großer Beliebtheit.
Es kommt, wie so oft, aus der Modebranche und wird dort immer wieder neu entdeckt und neu interpretiert. Bereits im 19. Jahrhundert waren Punkte sehr beliebt und es kam zum Hype um die Polka-Dots. Dieser Name trat erstmals 1830 auf, ganz Europa war im Tanzfieber und die Polka zählte zu den beliebtesten Gesellschaftstänzen. Polka bedeutet „polnische Frau“, zum Polka-Tanz trugen die Damen üblicherweise gepunktete Kleider.
Ein Polka-Dot Muster besteht meist aus geraden Reihen ausgefüllter Punkte, die versetzt angeordnet sind. Klassisch handelte es sich um schwarze, weiße oder farbige Punkte auf einem unifarbenen Untergrund. Minnie Mouse machte die Polka-Dots in den 1950ern durch ihren roten Rock mit den weißen Punkten und dem passenden Haarband zum Modetrend. Später schrieb Hollywoodstar Julia Roberts als Vivian in „Pretty Woman“ in einem braunen Kleid mit weißen Punkten Filmgeschichte und sorgte für einen neuen Hype des ikonischen Outfits. Auch heute werden die Tupfen immer beliebter. Das bunte „Shanghai Polka-Dot Wall Confetti“ bringt echten Farbenrausch auf die Wände. Die Stickers von One trick Pony Design lassen sich individuell anordnen. 78 Punkte in hell leuchtenden Farben können immer wieder neu angewendet werden, alle auf einmal oder auch einzeln in verschiedenen Bereichen eines Raumes verstreut.

Notabag verwandelt sich mit einem Zug von einer Tasche in einen Rucksack, Bezug über The Design Giftshop
Gepunktete Filzhöhlen für Katzen von Cocoon Paris
„Triennale Pillow“ der italienischen Textilmarke Lanerossi mit großen Punkten

Gute Laune mit Punkten

Fröhliche bunte Punkte und Streifen lachen zudem auf unterschiedlichen Decken der Designmarke PAD. Die weichen, flauschigen Allrounder gibt es in vielerlei Farbkombinationen.
Das Unternehmen Cocoon Paris stellt bezaubernde Katzenschlafplätze aus reiner Wolle her, auf denen ebenfalls runde Punkte trumpfen. Darin finden Katzen ihren Kuschelplatz. Jedes Stück ist aus natürlicher Wolle handgemacht in Nepal. Diese Einzelstücke sind vollständig organisch, wohltemperiert und isolieren sämtliche Außengeräusche, so dass die Stubentiger sich ausnahmslos wohl darin fühlen.
Auf Geschenkpapier dürfen Punkte natürlich ebenfalls nicht fehlen. Eine leichte, verspielte Variante bietet krima & isa, deren 90 Gramm starke Geschenkpapierbögen in Deutschland hergestellt werden. Es handelt sich um gestrichenes, leicht glänzendes Papier. Ob zartes Rosa mit weißen Punkten oder edles Silber mit weißen Dots, die Bögen eignen sich hervorragend für vielerlei Anlässe.
Zarte Kreise wirken beruhigend, so auf dem pastellfarbenen Poster „Calm“ von Juniqe. In tradtioneller Technik gefertigt zieren die Tabletts von Ethnicraft große, weiche, übereinander gelagerte Dots und verwandeln sie in echte Schmuckstücke. Auf den Vasen und Dosen von Kare bestechen dagegen sowohl Punkte als auch Streifen.
Die Serie „Château“ von Prinzessin Maja von Hohenzollern by Goebel setzt Akzente im Bereich Schenken und Wohnen. In der Home Decor Kollektion bestehend aus Tellern, Tassen, Gläsern, Vasen, Schalen, Tea for One, Mugs-to-Go, Dosen, Servietten sowie Schlüsselanhängern findet jede „Prinzessin“ ihr Lieblingsteil. Schwarz-weiße Kontraste lenken das Auge. Sowohl Tupfen als auch Streifen tauchen dabei immer wieder auf und setzen royale Akzente.

Übereinander fließende Punkte zieren die tollen Tabletts von Ethnicraft

It-Pieces

Das norwegische Unternehmen Heymat punktet in seiner neuen Kollektion Hex, die in Zusammenarbeit mit dem renommierten, norwegischen Möbel- und Produktdesigner Lars Tornøe entstanden ist. Hex ist eine Fußmatte, die speziell für kleine Eingangsbereiche entwickelt wurde. Die Grundlage bildet ein Muster aus Sechsecken und Kreisen – zwei Formen, die innerhalb der Geometrie stark miteinander verbunden sind und dank der Wiederholung und Ordnung einen ruhigen Ausdruck vermitteln. Der robuste Flor besteht zu 50 Prozent aus recyceltem PET-Kunststoff.
Gepunktete Fußmatten bietet zudem TakaTomo in unterschiedlichen Farben und mit postiven Botschaften.
Die Marke Motel a Miio, deren Keramik in Portugal produziert wird, löst mit der neuen Kollektion „Seia“ einen Vitamin D-Schub mitten im Winter aus. Als einzigartige Highlight-Pieces mit Holiday-Flair sorgen die Butterdose, die Obstschale mit den fluffigen gelben Punkten und die Teller der Pottery-Linie für einen Good Mood-Booster für alle Interior-Fans und Farb-Enthusiasten – auch in der dunklen Jahreszeit. 

Punkt, Punkt, Strich: Box Emily und Vase Bijan von Kare
Zarte, beruhigende Kreise auf dem Poster „Calm“, Bestseller von Juniqe
Nützliche Punkte auf der Matte Hex des norwegischen Unternehmens Heymat

Auf den Punkt bringen

Punkte zieren nicht nur unsere Produkte, sondern nehmen zudem im Sprachgebrauch eine wichtige Stellung ein. Wer an einem bestimmten Punkt im Leben angekommen ist, hat bereits Erfahrung gesammelt oder steht vor einer Entscheidung. Wir können im Straßenverkehr Punkte kassieren (meist weniger erfreulich) oder bei den Chefs Pluspunkte sammeln, was sich durchaus positiv auswirken kann. Der Punkt hat eine lange Kulturgeschichte und das fängt schon beim Kinderspruch „Punkt, Punkt, Komma, Strich fertig ist das Mondgesicht“ an.
In der Geometrie ist der Punkt ein grundlegendes Element. Vereinfacht gesagt, stellt er eine Kreisfläche dar. Der geometrische Punkt hat jedoch keine Ausdehnung, der Radius beträgt Null. Der Punkt ist das kleinste Bauteil der Geometrie. Mehrere Punkte hintereinander gereiht ergeben eine Linie. Setzen wir Punkte nebeneinander und hintereinander entsteht eine Fläche und wenn wir noch dazu übereinander Punkte stapeln ergibt das einen Körper. Der Maler Wassily Kandinsky beschrieb den Punkt als knappste, in sich gekehrte Form mit konzentrischer Spannung.

Viele farbenfrohe Streifen sorgen bei dieser neuen Decke von PAD für gute Laune

Gestreift

Doch auch Streifen können punkten und sind heißbegehrte Musterelemente: Gestreift erlebt ein Revival. Ob gerade, gebogen, gewellt oder geknickt, dick oder dünn, durchgängig oder gestrichelt, Streifen haben es ganz schön abwechslungsreich drauf! Streifen sind das Dekor der Stunde und noch dazu zeitlos schön. Die Grounded Heritage Collection des schwedischen Textilbrands Bemz steht ganz im Zeichen von Streifen. Im Fokus stehen Bezüge aus Twill und Wolle, die mit unterschiedlich breiten Streifen und Karo-Muster versehen sind. Naturfarben und Erdtöne bestimmen die Farbpalette dieser Kollektion.

Streifen revised bei der Grounded Heritage Collection von Bemz
Der Bean Cube Milane von H.O.C.K. trumpft mit unterschiedlichen breiten Streifen

Von zart bis breit

Ein echtes Wohnaccessoire für Individualisten ist die Rayu Objektserie von ASA Selection. Wie in einer Manufaktur werden alle Produkte einzeln von Hand bemalt. So verfügt jedes Teil über eine eigenständige Note. Damit unterstreicht die dekorative Verarbeitung den handwerklichen Charakter, den schon die Rayu Formen ausstrahlen. Zudem rufen Linien und Streifen bei der Betrachtung ganz unterschiedliche Wirkungen hervor, die aus Stimmungen und Gefühlen und aus menschlichen Raumerfahrungen resultieren. Rund oder gebogen können beispielsweise offen oder beschützend wirken. Wellenförmig scheint bewegt, bisweilen unruhig, breitere Linien wirken dagegen stabiler als dünne zarte Striche.

Ideale Mischung

Streifen sind nicht nur ideal zum Mixen mit Unifarben geeignet, sondern lassen sich auch fantastisch mit modernen Ton in Ton gemusterten Stoffen kombinieren. Der hübsch gestreifte Bean Cube Milane von H.O.C.K. eignet sich als unkomplizierte Sitzgelegenheit oder als Beistelltisch. Die vielfarbigen Streifen setzen dabei harmonische Akzente.
Durchaus hipp wirkt es, die Punkte mit Streifen zu kombinieren. So wie auf einer Schmuckdose aus Holz. Die schwedische Designerin Monica Förster bringt die handwerkliche Holzschnitztechnik der bosnischen Manufaktur Zanat und die schwedisch-japanische Raumduft Marke Muro Scents Co zusammen. Das Ergebnis ist der neue „Scentainer“. Er verbindet die pure Design-Formensprache von Monica Förster, das Holz-Handwerk von Zanat und eine emotionale Note durch Düfte. Scentainer besteht aus einem schön verzierten Holzbehälter mit unterschiedlicher Schnitzkunst plus dem eigens für Zanat kreierten Duft. Als Solitär verzaubert er Auge und Nase, in Verbindung mit anderen Behältern lässt sich Scentainer stapeln und ergibt als kunstvolles Objekt eine Ode an Striche und Punkte. Selbst wenn in der Mathematik Punkt- vor Strichrechnung gilt, im Design sind beide gleichwertig!

Die ausdrucksstarken Vasen Rayu von ASA Selection haben Spiraldekor
Schwungvolle Streifen bringen Bewegung aufs Poster „Ciao“ von
Grace Digital Art Co
Serie „Château“ von Prinzessin Maja von Hohenzollern by Goebel
Das Muster auf den Scentainer von Zanat wird handgeschnitzt

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