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Trend 2022: Barista-Kunst zuhause

La Pavoni garantiert Barista-Kunst für Zuhause, seit 2019 gehört die Ikone zur Smeg Gruppe

Immer mehr Menschen wollen ihren Kaffee zuhause professionell zubereiten. Der Hype um das Lieblingsheißgetränk wächst. Die Pandemie hat den Trend, als Barista in den eigenen vier Wänden aufzutreten noch beflügelt. Ob Siebträgermaschinen oder handgebrüht: Der Kult um die perfekte Zubereitung nimmt weiter Fahrt auf.

Frisch gemahlene Bohnen entfalten den besten Geschmack, Mühle von Smeg

Homeoffice und Lockdown führten zu einem Anstieg des Kaffeekonsums im eigenen Zuhause. Im Jahre 2020 stieg der Pro-Kopf-Konsum von Kaffee hierzulande auf 168 Liter. Zurückzuführen ist die positive Entwicklung vor allem auf den Kaffeekonsum zuhause. Dieser verzeichnete nach Angaben des Kaffeeverbandes im vergangenen Jahr ein Plus von rund elf Prozent. Der Konsum in der Gastronomie, am Arbeitsplatz und außerhalb der eigenen vier Wände ging im selben Zeitraum um 23 Prozent zurück. Diese Verluste konnten jedoch durch das enorme Wachstum im Bereich des heimischen Konsums mehr als kompensiert werden. Kaffee ist seit einigen Jahren das Lieblingsgetränk in Deutschland und ist es auch in der vergangenen, turbulenten Zeit geblieben.

Durch die speziell entwickelte Technik liefert die Brikka von Bialetti feinsten Espresso mit viel Crema
Chiapas Grey Steingut-Serie in Aschgrau von Cosy and Trendy
Im passenden To-Go Becher von Chic.mic hält der Kaffee warm
Hochwertige Siebträgermaschinen der La Specialista-Familie von De’Longhi für echtes Barista-Feeling, jetzt neu das Einstiegsmodell La Specialista Arte

Dabei entwickeln sich die Fans zu echten Kaffee-Profis und wollen immer mehr selbst bestimmen. Gekauft werden hochwertige Siebträgermaschinen oder Vollautomaten, an denen Brühstärke, Mahlgrad und Brühzeit selbst eingestellt und entschieden werden können.
Kaffeetrinker sind anspruchsvoller in Bezug auf die Herkunft ihres Kaffees geworden. Sie wollen mehr erfahren über Anbau und Ernte der Kaffeebohnen und informieren sich zudem über die Arbeitsbedingungen. Die Bohnen werden dann in der Kaffemühle frisch gemahlen. Dafür gibt es unterschiedlichste Modelle. Das geht energiesparend manuell mit der stylischen, kleinen Kaffeemühle „Lorenzo“ von Gefu. Hier lässt sich der perfekte Mahlgrad in elf Stufen – auf den persönlichen Geschmack abgestimmt – einstellen. Ob feines Pulver für den Espresso, mittelfeines für Filterkaffee oder grobes Pulver für French Press-Kaffeegenuss – das extra große und geschmacks-neutrale Mahlwerk garantiert ein gleichbleibendes Ergebnis, indem einzelne Mahlgrade einfach nachjustiert werden können. Zur besseren Aufbewahrung kann die abnehmbare Kurbel senkrecht auf die seitliche Vorrichtung am Kaffeebehälter gesteckt werden. Ganz ohne Kraftaufwand lassen sich die Bohnen mit elektrischen Mühlen mahlen. Hersteller wie Smeg, Kitchenaid oder Gastroback haben hochwertige Mühlen im Sortiment, wirklich für Liebhaber entwickelt, die erstklassige, aromaschonende Qualität möchten. Die Marke Graef bietet unterschiedliche Kaffeemühlen mit Kegelmahlwerken aus Edelstahl. Es lassen sich je nach Mühle bis zu über 140 verschiedene Mahlgrade einstellen. Dank „Grind on demand“ wird genau die Kaffeemehlmenge direkt in den Siebträger dosiert, die gerade benötigt wird – für ein frisches Aromaerlebnis.

Graef bietet für Kaffeefans neuerdings auch eine App mit wertvollen Tipps
Ob Kuh- oder Hafermilch, mit dem Milschschäumer von Caso gelingts

Taschen-Barista

Graef launchte kürzlich sogar die erste App für Kaffeefans, die Kaffeeexpertise und Anleitungen zur Kaffee- und Milchschaumzubereitung mit einer Siebträgermaschine vereint. Manche Kunden trauen sich die Zubereitung mit den Siebträgermaschinen nicht zu. „Man drückt eben nicht nur auf einen Knopf wie bei einem Vollautomaten – das ist das Schöne, aber gleichzeitig auch die erste Hürde für viele Kaffeefans“, weiß Geschäftsführer Hermann Graef: „In unserem Taschenbarista bündeln wir deswegen jetzt Kaffeewissen, Tipps und Tricks sowie Kaffeetutorials. Wir möchten unseren Kundinnen und Kunden vor allem einen Service-Mehrwert bieten und Lust auf die Zubereitung von richtig gutem Kaffee machen. Was würde sich da mehr anbieten als eine App, die sukzessive zum Kaffeeexperten macht?“ Wer sich noch nicht entscheiden kann, welcher Siebträger zu den eigenen Gewohnheiten passt, der macht einfach das Siebträgerquiz und findet so schnell und spielerisch den gewünschten Kaffeepartner. Der liebevoll getaufte „Taschenbarista“ lädt dazu ein, sich mit Kaffee und Kaffeezubereitung vermehrt auseinanderzusetzen. Grundlage der Baristaapp bilden sechs Basisfunktionen: ein Siebträgerquiz, Tutorials zur Zubereitung und zu grundsätzlichen Kaffeethemen, ein Entkalkungsreminder zur Pflege der Maschine, eine Notizfunktion zum Festhalten von Einstellungen, Lieblingsbohnen oder Erlerntem, Kaffeerezepte und eine Direktverbindung mit dem Shop.

Kult: Handhebelmaschine

In Italien ist la Pavoni Kult. Und auch in Deutschland wächst die Fangemeinde dieser ur-italienischen Siebträger-Kaffeemaschinen stetig. Ihren Ursprung haben die glänzenden Edelstahlgeräte in einer kleinen Mailänder Werkstatt: Dort erfand Desiderio Pavoni im Jahr 1905 den Filterhalter, der in seiner Espressomaschine „Ideale“ erstmals zum Einsatz kam. Über die folgenden Jahrzehnte erarbeitete sich la Pavoni den Ruf einer echten Kultmarke, seit 2019 gehört die Ikone italienischer Kaffeekunst zur Smeg Gruppe. Das Prinzip der Handhebelmaschinen: Nach dem Erreichen der optimalen Kesseltemperatur erfolgt das Vorbrühen durch das Anheben des Hebels, Wasser strömt aus dem Kessel in den Brühkopf und befeuchtet das Kaffeemehl. Wird nach einigen Sekunden der Hebel im richtigen Timing heruntergedrückt, brüht der Espresso mit maximalem Druck bei circa 92 Grad Celcius und entfaltet perfekt die Aromastoffe der Röstung. Für eine ideale, dickflüssige Crema sorgt entweder ein professioneller Siebträger mit Metallauslauf zu beiden Seiten oder der bodenlose Fascino-Siebträger. Bei diesem fließt der Espresso langsam aus der Mitte des Siebs direkt in die vorgewärmte Tasse.

Frisch gefilterter Kaffee hält in der stylischen Kanne von Stelton warm
Direkt in die Tasse gebrüht: Slow Kaffeefilter von RIG-TIG by Stelton
Design Wasserkocher Pour Over Advanced von Gastroback im Set mit Porzellan Kaffeefilter

Pour-Over

Neben dem Kult um die richtige Bohne, die passende Mühle und Maschine, erlebt auch der gute alte, mit Hand gebrühte Kaffee ein Revival. Die Pour-Over-Brühmethode ist seit dem Aufkommen des Spezialitätenkaffees und der dritten Welle sehr beliebt. Die Leute finden Pour Over eine interessante, unterhaltsame und experimentelle Art der Kaffeezubereitung. „Pour Over Coffee“ heißt übersetzt nichts anderes als Filterkaffee, welcher im Gegensatz zur Filterkaffeemaschine per Hand aufgebrüht wird. „Pour Over Coffee“ ist lediglich ein synonymer und etwas modernerer Begriff für das klassische Handfiltern – welches die Generation Melitta Bentz schon von früher kennt. Doch bei „Pour Over Coffee“ geht es um mehr als nur Handfiltern, es geht um die Besinnung auf das Wesentliche, ein Ritual und die damit verbundene Entschleunigung einer schnelllebigen Zeit, mit dem Ziel fantastische Aromen aus den Kaffeebohnen in die Tasse zu bringen.
Auch hierfür bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten: entweder die guten alten Steinfilter, die dann mit einer speziellen Wasserkanne aufgegossen werden oder die klassische Karlsbader Kaffeekanne von Walküre. Gastroback hat mit dem Design Wasserkocher „Pour Over Advanced“ ebenfalls ein gutes Produkt für Kaffeeliebhaber im Sortiment: Er verfügt über Edelstahl-Behälter und Füllstandsanzeige, kann bis zu ein Liter Wasser schnell, präzise und konstant in ein Grad-Schritten auf Temperaturen von 40 bis 100 Grad Celcius bringen. Gewünschte Wassertemperatur, Warmhalte- und Aufkochfunktion werden über die Tasten an der Basisstation eingestellt und auf dem LED-Display angezeigt. Über die Warmhaltefunktion wird das Wasser bis zu zwei Stunden auf der eingestellten Temperatur warmgehalten. Durch eine schlanke Schwanenhalstülle sprudelt kein Wasser beim Kochen heraus, der geschwungene Ausguss sorgt für einen gleichmäßigen Wasserfluss und ermöglicht die vollständige Kontrolle des Aufgießens. Das spielt beim „Bloomen“ eine Rolle, aber auch um eine „Kraterbildung“ in der Mitte des Kaffeemehls zu verhindern und gezielt noch unterextrahierte Stellen im Kaffeefilter zu erreichen. Er wird im Set inklusive Porzellan Kaffeefilter (Größe 1×1) für einen perfekt handgefilterten „Pour Over Coffee“ angeboten.

French Press

Von einem Franzosen erfunden, einem Italiener patentiert und von Marken wie Gefu oder Cilio perfektioniert. Diese Kaffeebereiter zaubern köstlichen Kaffee, der, nachdem er frisch gebrüht wurde, zudem direkt stylisch serviert werden kann. Durch das bewährte French Press-System lässt sich Kaffee wirklich ganz einfach zubereiten. Das grobgemahlene Kaffeepulver wird in den Kaffeebereiter gegeben und mit heißem Wasser aufgegossen. Nach der Ziehzeit wird der Deckel aufgesetzt und der metallene Stempelfilter langsam heruntergedrückt. So bleibt der Kaffeesatz in der Kanne, während das aromatische Heißgetränk bequem über die Ausgießnase ausgeschenkt werden kann. Die einzelnen Teile der French Press können nach Benutzung leicht in der Spülmaschine gereinigt werden.

Cilio Kaffeebereiter Sara: schnell, effizient dank manueller Handhabung
Kaffeebereiter von La Cafetière (Lifetimebrands) in neuen Farben & Formen
Ein Klassiker: die
Karlsbader Kaffeemaschine Walküre Porzellan
Gefu liefert mit dem Kaffeekapseln-Set Conscio eine nachhaltige Lösung
Tasse „Loves me“ von Clapdesign gibt es mit sechs verschiedenen Ornamenten am Boden

Trends 2022

Wer auf der Suche nach einem noch ungewöhnlicheren Kaffeetrend ist, sollte sich vielleicht den koji-fermentierten Kaffee ansehen. Die Idee des japanischen Biowissenschaftlers Koichi Higuchi besteht darin, Koji-Sporen mit grünen Kaffeebohnen zu mischen und sie einige Tage lang fermentieren zu lassen. Kenner behaupten, dass der alte Schimmelpilz die Kaffeebohnen umwandelt und ihnen einen süßeren und weicheren Geschmack verleiht. Der größte Internet-Kaffee-Trend war Dalgona-Kaffee, auch als Schlagkaffee bekannt, dicht gefolgt von der Zubereitung von Kaffee zu Mini-Eiswürfeln und dem anschließenden Auflösen in einem Glas Milch. (talksaboutcoffee.com)
Ein weiterer Trend dieses Jahr besteht darin, das klassische Kaffeegetränk mit kreativen Toppings zu verfeinern. Hoch im Kurs stehen arabische Gewürzmischungen, mit Nuancen von Kardamom, Muskat, Zimt oder Keks-Krümel, beispielsweise Amaretti-Brösel. Des weiteren wird gemixt mit Tee, Alkohol oder Superfood. Die Palette wird immer bunter und ausgefallener, ein echtes Hipster-Getränk eben! Das immer stylischere Equipment steht dem in nichts nach. Designmarken bieten Mühlen und Maschinen, die schon wie der Porsche unter den Geräten anmuten und echte Eyecatcher in der Wohnung sind. Auch am POS lässt sich das Kaffeethema umfassend spielen: Zunächst einen pfiffigen Spruch, der die Kunden in den Laden lockt, etwa „Der Kaffee läuft. Sportlicher wirds heute nicht mehr“ oder „Ich habe gekocht. Es gibt Kaffee!“, dann der Duft frisch gemahl-ener Bohnen, ein passendes Buch, schicke Kaffeetassen sowie stylische Maschinen und wer weiß, vielleicht ist ja sogar bald wieder eine Kaffeeverkostung möglich oder ein Barista-Workshop im Geschäft?

Mit der Gewüzmühle von Microplane
lässt sich der Kaffeegenuss verfeinern

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