Ernährung

Clean Eating

Naturbelassene Lebensmittel statt Fertiggerichte, keine industriell verarbeiteten Produkte, keine Zusatzstoffe, sondern am besten Obst, Gemüse und Fleisch aus der eigenen Region: Eigentlich bedeutet das einfach nur so zu kochen wie es unsere Großeltern noch praktizierten.

Genussvoll serviert: Mit Freche Früchtchen gibt es ein spezielles Sortiment für Obst und Gemüse bei Kahla

Fastfood und Fertiggerichte stehen bei vielen Menschen fast täglich auf dem Speiseplan, denn diese sind schnell und einfach an fast jeder Straßenecke verfügbar. Gesund ist aber meist etwas anderes. Viele Fertiggerichte enthalten zu viel Zucker, Salz, Fett und zudem Geschmacksverstärker und andere Zusatzstoffe, auf die immer mehr Menschen allergisch reagieren. Clean Eating führt uns nun quasi „back to the roots“, denn Clean Eating bedeutet wörtlich so viel wie „reines, sauberes Essen“. Die Grundregeln von Clean Eating sind schnell erklärt: keine industriell verarbeiteten Produkte, keine Lebensmittel mit mehr als fünf Komponenten auf der Zutatenliste, kein Weißmehl, kein Zucker, keine künstlichen Süßstoffe. Im Einkaufskorb sollen nur noch natürliche, saisonale Produkte landen, die im besten Fall ökologisch und regional erzeugt wurden. Eine Ernährung also, die uns wieder einen Schritt zurück zur Natur führt. 

Buchboom

Dass ein neuer Ernährungstrend sich seinen Weg in die Küche bahnt, erkennt man meist an der steigenden Anzahl von Veröffentlichungen zu diesem Thema. Vor allem seit Herbst letzten Jahres sind Buch über Buch zum Thema Clean Eating erschienen. Dabei ist das Konzept nicht neu. Die Buchautorin Tosca Reno hat bereits 2007 „The Eat-clean Diet Cookbock“ heraus gebracht, wobei im englischsprachigen Raum unter „diet“ die alltägliche Ernährungsweise eines Menschen verstanden wird, unabhängig von gewichts- oder krankheitsbedingten Kostformen. Nun ist Clean Eating in den USA zum angesagten Lifestyle-Trend geworden, vielleicht, weil Schauspieler wie Orlando Bloom, Gwyneth Paltrow und Cameron Diaz diese Küche für sich entdeckt haben, und wahrscheinlich auch, weil diese Ernährung zum heutigen Zeitgeist passt. Wir hinterfragen heute Produktionsbedingungen, uns ist Recycling und Energiesparen wichtig – und eben auch unser Körper, unsere Gesundheit und unsere Ernährung. Von daher erobert dieser Ernährungs-Trend jetzt auch hierzulande die Küchen moderner Genießer. Der New York Times Bestseller und Klassiker "Die Eat-Clean Diät. Das Original" von Tosca Reno wurde nun auch ins Deutsche übersetzt und ist im Südwest Verlag erschienen. Das Buch wurde dabei natürlich aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht. Die 50 Rezepte in diesem Buch sind einfach köstlich.

Rezepte & Mehr

In dem GU Buch „Clean Eating“ zeigt Ulrike Göbl leckere Wohlfühlrezepte und wie sich auch Lieblingsrezepte wie Burger, Pancakes, Muffins, Eisbecher und andere süße Sünden einfach in cleane Genussrezepte verwandeln lassen. Das Essen soll schließlich nicht nur gesund sein, sondern auch schmecken. Die Gesundheitswissenschaftlerin Hannah Frey geht noch einen Schritt weiter. Zum einen zeigt sie in dem GU-Buch „Clean Eating Basics“, wie leicht es ist, dieses Ernährungskonzept in den Alltag zu integrieren, da viele Gerichte in weniger als dreißig Minuten zubereitet werden können, und erklärt, welche gesundheitlichen Vorteile diese Lebensweise hat. Da sie zertifizierte Yogalehrerin ist, kommt in ihrem Buch aber auch der sportive Aspekt nicht zu kurz. Power-Yoga-Übungen unterstützen zusätzlich dabei, wieder die richtige Balance zwischen Körper, Geist und Seele zu finden.

Aroma-Wasser

In den Geschäften gibt es immer häufiger Wasser mit verschiedenen Aromen versehen zu kaufen für Menschen, denen bloßes Wasser nicht schmeckt. Aber auch diese industriell hergestellten Aroma-Wasser enthalten meist Zucker und künstliche Aromen. Wie gut, dass es von daher nun ganz einfach möglich ist, selber aus Wasser einen aromatischen, wohlschmeckenden Durstlöscher zuzubereiten, der zudem hinreißend aussieht. Die neue MyFlavour Karaffe von Eva Solo hat in ihrem Deckel einen abnehmbaren Spieß befestigt, der bis zum Flaschenboden reicht. Reiht man an dem Spieß verschiedenes Obst auf, wird er im Nu zum dekorativen Fruchtspieß und verleiht dem Wasser so ein individuelles Aroma und einen tollen Look. Das Obst hat seinen festen Platz in der Karaffe und schwimmt nicht lose umher. In dem Deckel ist zudem ein Sieb integriert, so dass selbst kleine Obst- oder Gemüsekerne in der Flasche zurück bleiben. Auch WMF setzt auf einen individuellen Geschmack im Mineralwasser und bietet nun Fruchtspieße in zwei Längen für die Karaffen Basic an. Einfach die Silikonkugel am oberen Rand der Spieße entfernen, Früchte nach Belieben aufspießen, Silikonkugel wieder aufstecken und Spieße in die Karaffe geben. Die Karaffen mit CloseUp Verschluss überzeugen dabei mit oder ohne Griff durch ihr modernes Design und die Fruchtspieße kommen darin optimal zur Geltung.

 

Geschmackvoll: Wasser mit farbenfrohen Sommeraromen einfach zubereitet mit der MyFlavour Karaffe von Eva Solo

Handarbeit: KitchenCraft setzt ganz auf Produkte for healthy eating

Aromatisiert to go

Auch unterwegs möchte manch einer auf sein aromatisiertes und mit Vitaminen angereichertes Wasser nicht verzichten. Zing Anything hält dafür ein interessantes Produkt bereit – den Citrus Zinger und mit noch mehr Equipment das Citrus Zinger Set. Enthalten sind eine Kunststoffflasche zum Mitnehmen und dazu Zitruspresse, Kiwipresse und Gurkenschneider, die auf die Flaschenunterseite aufgeschraubt werden können. Zitrus- und Kiwisaft können hier also direkt in die Flasche gepresst werden und auch die Gurke wird mit dem Spiralschneider direkt in das Wasser gedreht. Da über Press- und Schneidewerkzeug eine transparente Glocke geschraubt wird, bleiben Zitrus- und Kiwihälfte nach dem Ausdrücken und auch das Gurkenende einfach stecken und bieten optisch einen interessanten Blickfang am unteren Ende der Flasche.

 

 

 

Küchenhelfer

Da beim Clean Eating auf natürliche, unbearbeitete Produkte zurückgegriffen wird, sind ein paar Küchengeräte und -werkzeuge von Vorteil, um die Arbeit beim Zubereiten der Getränke und Speisen zu erleichtern. Die Firma KitchenCraft bietet eine Reihe von Küchenhelfern „for healthy eating“ , also für gesundes Essen, an. So kann man sich mit dem „Manual Juicer“ schnell und einfach einen erfrischenden Vitaminsaft von dem Lieblingsobst und -gemüse bereiten. Einfach das gewünschte Obst und Gemüse einfüllen und mit der Hand kurbeln. Ein Sieb fängt dabei Kerne und den ausgequetschten Pulp auf. Das Gerät ist klein und von daher gut aufbewahrbar und leicht zu reinigen. Der „5 in 1 Manual Food Processor“ enthält Zitruspresse, Hackmesser, Rührwerkzeug, Salat­schleuder und eine Mandoline mit fünf Schneidewerkzeugen. So kann man mit einem Gerät Zitrusfrüchte wie Orangen auspressen, den Salat nach dem Waschen trocken schleudern, Zwiebeln, Tomaten und Kräuter blitzschnell klein hacken, Gurken und Radieschen in Scheiben und Möhren in Julienne-Streifen schneiden und auch die Salatsoße mixen oder Eier schaumig schlagen.

Kräuter & Sprossen

Beim Clean Eating geht es auch darum, die Gerichte salzsparend zu würzen und Fertigdressings zu meiden. Besonders frische Kräuter und Sprossen sind da zum Würzen von Salaten und Gemüse ideal, da sie viele Vitamine enthalten und sehr schmackhaft sind. Der Fiskars „KitchenGarden“ mit integrierter LED-Beleuchtungseinheit hält gekaufte Kräuter zu Hause länger frisch und sorgt dafür, dass sie unter perfekten Wachstumsbedingungen weiter gedeihen. Die Kräuter werden dafür in eine Bewässerungsschale gesetzt, die LED-Beleuchtung wird eingeschaltet und die Kunststoffhaube geschlossen. So werden die Pflanzen nicht nur kontinuierlich mit Wasser versorgt, sondern wachsen und gedeihen unter optimalen Feuchtigkeits- und Lichtbedingungen. „KitchenGarden“ wurde hauptsächlich für die Pflege von gekauften Kräutern konzipiert, aber auch das Anziehen von wohlschmeckendem Basilikum, Schnittlauch und weiteren Kräutern ist damit einfach möglich. Auch Sprossen peppen jeden Salat auf, machen aus Broten kleine Leckerbissen und verleihen Suppen als Topping den letzten Kick. Da ist es praktisch, wenn man die Keimlinge, die gerne in einer warmen und feuchten Umgebung wachsen, selber auf der Fensterbank ziehen kann. Das neue Sprossenglas „Bivita“ von Gefu mit integrierter Belüftung im Boden des Glases schafft die perfekten klimatischen Bedingungen für Alfalfa, Mungobohnen & Co. Nach der Aussaat können die mineral- und ballaststoffreichen Sprossen bereits nach einigen Tagen geerntet werden.

Würzendes Grün: Das Aufbewahren von frischen Kräutern ist mit Fiskars KitchenGarden ganz leicht

Der Dörrautomat OD 2940 von Severin zum Selbertrocknen von gesundem Knabberobst und -gemüse

Knabberzeug

Ein bisschen Naschen zwischendurch muss auch mal sein. Kartoffelchips sind lecker, aber leider nicht wirklich gesund, das gleiche gilt für Gummibärchen und Co. Andere Gemüsechips, wie aus Süßkartoffeln, Möhren oder Rote Beete, kommen vermehrt auf den Markt, aber auch diese werden leider oft in heißem Öl frittiert, so dass auch diese Kalorienbomben sind und von den Vitaminen nicht mehr viel übrig ist. Trockenfrüchte können ein super Ersatz für Süßigkeiten sein, denn sie schmecken intensiv und süß, da alles im Obst quasi konzentriert wird. Leider werden Trockenfrüchte, wie Aprikosen, Pflaumen und Äpfel, bei der industriellen Herstellung gerne geschwefelt, also mit Schwefeldioxid behandelt. Dadurch behalten Sie ihre helle Farbe und Mikroorganismen können sich nicht vermehren. Allerdings werden durch diesen Prozess Vitamine, vor allem Vitamin B1, und Folsäure zerstört. Und die Schwefelung kann auch gesundheitliche Folgen haben: Bei empfindlichen Menschen können Kopfschmerzen, Übelkeit und Magenprobleme auftreten und bei Asthmatikern sogar Asthmaanfälle ausgelöst werden. Gesunde Obst- und Gemüsechips lassen sich auch einfach selber herstellen. Man kann dazu zum einen einfach den Backofen nehmen, aber einfacher und günstiger geht es mit einem Dörrautomaten, indem Obst und Gemüse schonend bei niedriger Temperatur getrocknet werden kann, so dass die Vitamine enthalten bleiben. Der Dörrautomat OD 2940 von Severin ist optimal zum schonenden Trocknen und natürlichen Konservieren ganz ohne Zugabe von Zucker oder Konservierungsmitteln. Durch die fünf stapelbaren netzartigen Aufsätze, die auch einzeln verwendbar sind, wird dabei die circa 75 Grad warme Luft geblasen. Die leckeren knusprigen Gemüsechips sind nach dem Auskühlen direkt genießbar und halten sich luftdicht aufbewahrt viele Wochen.

Freche Früchtchen

Damit die gesunde Küche mit viel Obst und Gemüse auch stilgerecht serviert werden kann, verwandeln sich die Schüsseln von Kahla beim Design-Klassiker Update in Kiwi, Pfirsich und Kokosnuss. Das sorgt nicht nur für tolle frische Farbtupfer auf dem Tisch, denn durch die einzigartige Oberflächentechnologie touch! sind die Porzellan-Früchte auch fühlbar ihrem Vorbild nachempfunden. So fühlt sich die Kokosnuss-Schüssel etwas rau an und hat lange, kräftige Fasern während die Kiwi feine Härchen aufweist und die dritte Schüssel der zarten Haut eines changierenden Pfirsichs gleicht. „Freche Früchtchen“ machen Lust auf gesunde, frische Küche und spritzige Tischdekorationen.

Clean Eating ist im Moment im Trend, aber es ist weit mehr. Clean Eating ist ein Lebensstil, der zu einer gesunden Ernährung und damit einem guten Körpergefühl führt. Die puren Lebensmittel, wie sie in der Natur vorkommen, machen lecker satt, steigern unseren Energielevel und machen uns somit einfach glücklich. Begleiten Sie Ihre Kunden in eine ausgewogene gesunde Lebensweise.
TRENDagentur Gabriela Kaiser,
www.TRENDagentur.de

Spürbar Fruchtig: Die Frechen Früchtchen von Kahla imitieren in Farbe und Haptik Kiwi, Pfirsich und Kokosnuss

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