Cook & Serve

Multifunktional und Reduziert

Neue Koch- und Backtrends verlangen immer wieder nach neuen Küchenhelfern und -geräten. Da wird es selbst in großen Küchen immer öfter eng in den Schränken und die Frage ist, wie man all das Equipment in kleinen Küchen unterbringen soll. Reduktion ist ein wichtiges Schlagwort unserer Zeit geworden. Wie wäre es von daher mit Zubereiten, Servieren und Genießen mit nur einem Produkt? – das spart Platz in der Küche und Zeit beim Abwaschen und Aufräumen.

RigTig erweitert seine „Cook & Serve“ Serie mit neuen Produkten

Den Kochtopf beim Essen auf den Tisch zu stellen, sieht nicht unbedingt schön aus, wird aber im Alltag an einem normalen Wochentag dann doch gerne gemacht, da es praktisch ist, schnell geht und nicht mehr Equipment dreckig gemacht wird, als unbedingt sein muss. Da ist es schön, dass es auch anders geht. Dass es Küchenzubehör gibt, das erst zur Zubereitung des Mahles genommen werden kann und dann beim Servieren auf dem Tisch auch noch super aussieht.

Multifunktional

Mit dem innovativen Porzellankochtopf „Cook & Serve“ von Eschenbach ist das Zubereiten, Erwärmen, Kochen, Backen, Grillen und Aufbewahren von Speisen in nur einem Geschirr möglich. Der Einsatz auf allen gängigen Herdarten, im Backofen, in der Mikrowelle und selbst auf dem Grill wird dabei durch die patentierte inducTherm-Technologie ermöglicht. Eschenbach entwickelte hierfür eine neuartige Porzellanmasse sowie eine Antihaft-Glasur, die besonders resistent und trotzdem ökologisch und umweltschonend ist. Töpfe, Schalen und Kasserolle sind dabei auch noch platzsparend stapelbar, spülmaschinenfest, kratzfest und, da absolut schadstofffrei, auch ideal für Allergiker. Damit dieses Kochgeschirr zu allen Haushalten passt, ist es nicht nur klassisch in weiß erhältlich, sondern auch in Schwarz, Nougat, Petrol, Lavendel, Hellgelb, Orange und Grau-Blau.

Hier öffnet sich eine neue Welt des Kochens und Servierens mit deutlichen Ersparnissen an Zeit, Energie und Aufwasch. Auch RigTig hat eine Serie namens „Cook & Serve“ im Portfolio. Die Serie von dem schwedischen Designer Jens Fager wird diesen Herbst um runde Auflaufformen in hoher und flacher Ausführung erweitert. Die hohen Formen gibt es dabei gleich in drei Größen. So eignen sich die neuen runden Auflaufformen für Eintöpfe und Schmorgerichte, aber auch für Gratins und Gemüse aus dem Ofen bis hin zum Backen von Brot oder zum Anrichten eines Salats. Die Deckel, die getrennt verkauft werden, können auch zum Servieren von Beilagen, Kuchen, Obst und anderem verwendet werden. Charakteristisch für die ganze Serie ist ihre einfache, harmonische Form. Alle Teile lassen sich je nach Wunsch und Bedarf frei mixen. Das Essen kann in denselben Formen serviert werden, in denen es auch zubereitet wurde, denn der rustikale und dennoch elegante Look macht sich gut auf jedem Esstisch. Die Außenseite von „Cook & Serve“ ist matt, die Innenseite glatt glasiert, was den Abwasch erleichtert. Auch die Ofenformen vom Ernährungswissenschaftler Christian Bitz für das dänische Unternehmen F & Hof Scandinavia zeigen sich im hippen Naturlook. Sie bestehen aus matt glasiertem Steingut, wobei die Unregelmäßigkeiten in der Glasur gewollt sind, um ein lebhaftes Erscheinungsbild zu erzeugen – eben echt rustikal authentisches, skandinavisches Design.

„Cook & Serve“ von Eschenbach ist eine innovative Porzellankochtopf-Serie

Clever Cooking von Villeroy & Boch setzt auf schlichte Optik und funktionales Design

Clever kochen

Villeroy & Boch setzt bei der „Clever Cooking“ Serie auf funktionales Design in schlichter Optik mit praktischen Details. Die ofenfesten Formen aus wärmespeichernder Keramik gibt es in rund und eckig. Der besondere Clou ist, dass alle Deckel gleichzeitig als flache Auflaufform oder Servierteller nutzbar sind. Zusätzlich aufschiebbare Silikonschieber schützen bei Bedarf perfekt vor ofenheißen Griffen. Alles ist spülmaschinenfest und mikrowellen- sowie tiefkühlgeeignet. Nicht nur für die italienische Küche ist die zwei-in-eins Servierschüssel hilfreich, denn damit kommen Nudeln auf jeden Fall al dente und ohne Hitzeverlust auf den Tisch, da Sieb und Schüssel hier eins sind. Mit einem Händedruck verschließt der Silikonuntersetzer das in der Schüssel integrierte Sieb und schon ist die Pasta servierfertig. Das clevere Sieb ist aber auch für die Zubereitung von Gemüse und Salat ein stylischer Helfer. Und auch in der Kollektion Pasta Passion gibt es ein Special, denn hier wird der Lasagne-Heber einfach mitgebacken, so dass auch das erste Stück aus der Auflaufform schon appetitlich serviert werden kann.

Und auch die „Spin Kitchenware“, entworfen von Marie-Louise Hellgren für Design House Stockholm, zeigt sich in clean funktionalem Look. Das Geschirr der Spin Kollektion wird aus ofenfestem Steinzeug gefertigt und mit einer speziell zum Kochen geeigneten Lasur beschichtet. Dazu passend sind Bambusgriffe erhältlich, mit denen man mit dem heißen Geschirr agieren kann, ohne dass man Topflappen benötigt.

Stylische Küchenhelfer

Stig Ahlström hat für Design House Stockholm einen Universal-Küchenhelfer entworfen zum Kochen, Servieren und sogar Essen. Die „Pick Up Tongs“ gibt es in drei Größen und sind aus Bambus mit Edelstahlverbindung. Sie erinnern an eine asiatische Wok-Zange, wirken aber durch Form und Materialkombination viel eleganter. Die große Küchenzange ist ideal zum Kochen und Servieren, die Mittlere kann man wie Essstäbchen zum Servieren nehmen und die Kleinste ist perfekt zum Kredenzen von Oliven oder Eiswürfeln in Getränken. Auch andere Veredelungen lassen typische Küchenutensilien in anderem Licht erstrahlen. Pfannenwender, Pizzaroller, Reibe, Schneebesen und allerlei andere Küchenhelfer sind bei Bloomingville zwar auch aus dem typischen rostfreiem Stahl, zeigen sich aber ganz elegant in goldenem Gewand. So müssen sich diese bei festlichen Anlässen nicht in der Küche verstecken, sondern dürfen dank ihrer güldenen Optik auch dann mit ins Esszimmer an den Tisch und ihre Arbeit verrichten.

Feuerfeste Schalen, Schüsseln und Tassen aus Steingut gehören zu der Spin Kollektion von Design House Stockholm

Die „Pick Up Tongs“ von Design House Stockholm sind praktisch beim Kochen und Servieren

Holzbretter sind in der Küche praktisch und schön - zum Schneiden aber auch Servieren. Von Wüsthof

Schnittiges Holz

Schneidbretter gehören zu den unerlässlichen Gegenständen in der Küche, denn wer mit frischen Zutaten kocht oder Salate liebt muss sein Gemüse und Obst in kleinere Stücke zerschneiden. Gerade beim Schneiden mit scharfen Messern zeigen sich die Vorteile von Holz. Massives Holz schont die Messer, die Klingen werden nicht so leicht stumpf und Holzbretter sind dabei auch noch besonders hygienisch. Gefertigt aus hochwertiger Weißbuche eignen sich die massiven Holzbretter vom Solinger Traditionsunternehmen Wüsthof ideal als Schneidunterlage. Aber auch zum Servieren von Speisen werden Holzbretter gerne wieder häufiger genommen, denn mit diesen bringt man eine urig natürliche Atmosphäre auf den Tisch. Die klare Formensprache und die natürliche Schlichtheit der Wüsthof-Bretter passen sowohl zu modernem als auch klassischem Wohnambiente. Auf den drei verschiedenen Formaten von quadratisch bis länglich finden Käse, Antipasti aber auch ein langes Baguette Platz. Mit den sauber geschliffenen und leicht abgerundeten Griffen kann man die Bretter bequem greifen und halten.

 

Kaffeetafel

Beim Backen ist es praktisch, wenn der Kuchen auf dem Boden, auf dem er gebacken wurde, stehen bleiben kann – gerade bei dem Trend zu extra hohen Kuchen und Torten. Die Platte der Springform mit extra hohem Rand von Zwölf Zentimeter von Birkmann ist durch die Emaillierung schnittfest und kann so direkt zum Servieren verwendet werden. Die moderne schwarze Farbgebung und der breite Rand, der auch als Überlaufschutz beim Backen dient, geben der Form dabei einen edlen Touch, so dass die Platte auch auf dem Tisch eine gute Figur macht. Der zur Kaffeetafel dazugehörige Kaffee läuft meist in der Küche durch, bevor er dann umgefüllt in eine schöne Kanne zum Tisch gebracht wird. Auch hier gibt es andere Möglichkeiten, wie den EM Press Kaffeezubereiter von Stelton. Basis ist die preisgekrönte Erik Magnussen Isolierkanne EM77, die nun schon seit 40 Jahren ein Blickfang auf den Kaffeetischen in aller Welt ist, in die quasi ein Pressfilterverfahren integriert wurde. Das Kaffeepulver wird zusammen mit heißem Wasser in die Kanne gegeben, so dass sich das Pulver mit dem Wasser vermischt und damit sein Aroma an das Wasser abgibt. Zum Ziehen lassen, kann man die optisch ansprechende Kanne nun schon zum Tisch mitnehmen. Wenn der Kaffee lange genug gezogen ist, wird nun in einem zweiten Schritt der Kolben mit dem metallenen Sieb auf den Kannenboden gedrückt, um den gemahlenen Kaffee vom Wasser zu trennen.

Die trendigen extra hohe Torten können bei Birkmann auf der Platte der Springform serviert werden

Küchentextilien machen immer öfter auch im Esszimmer eine gute Figur. Von Softer and Wild LTD

Der fertige Kaffee ist deutlich aromatischer und stärker als Kaffee, der mit der herkömmlichen Filtermethode hergestellt wird. Zum Jubiläumsjahr der EM77 wurde die EM Familie um ein weiteres Mitglied ergänzt – den EM Teezubereiter, der nach dem gleichen Verfahren funktioniert wie der Kaffeezubereiter, aber zusätzlich ein Sieb in der Kanne enthält. Damit können die Teeblätter in der Kanne verweilen und trotzdem gehört bitterer Tee der Vergangenheit an. Da Kaffee- und Teezubereiter durch die doppelwandige Isolierung gleichzeitig eine Warmhaltekanne sind, werden Geschmack und Temperatur perfekt darin bewahrt. Den EM Teezubereiter gibt es in Schwarz, Anthrazit und Seafoam und den Kaffeezubereiter zusätzlich ab Herbst in der Farbe Seafoam.

Modische Textilwelt

Geschirrtücher waren früher eher langweilig und nicht unbedingt Designobjekte, sondern einfach funktional. Heute kann man diese aber auch immer öfter nicht nur zum Abtrocknen nehmen, sondern auch mal als Tischset- beziehungsweise Tischdecken-Ersatz verwenden. Und auch in der Küchenschürze darf man heute die Küche verlassen ohne komisch angesehen zu werden, denn sie sieht oftmals gar nicht mehr spießig aus, sondern wirklich hübsch. Kein Wunder dass sie auch von jungen Hobby-Köchen wieder vermehrt getragen wird.
Kochen und Backen werden immer mehr zum Lifestyle. In einer Welt, die von Instagram und Co. geprägt sind, reicht Funktionalität bei den Küchenhelfern nicht mehr alleine aus – sie müssen auch optisch ansprechend sein. Equipment, das nicht nur zum Kochen und Backen, sondern auch gleich weiter zum Servieren genommen werden kann, entspricht von daher unserem Zeitgeist.
TRENDagentur Gabriela Kaiser,
www.TRENDagentur.de

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