Je bunter

desto gesünder

Fünf verschiedene Farben soll jedes Gericht haben, lautet die Devise. Der Trend zum gesunden Essen hält an: Gekauft wird vor allem lokal, frisch, oft vegan und unverpackt. Alles wird schonend zubereitet, daher sind gerade Dörrautomaten sowie Slowcooker gefragt: Abends einschalten, morgens genießen.

Viel Genuss mit wenig Aufwand setzt Dana Shultz in „Vegan. Einfach. Lecker.“ (Unimedica im Narayana Verlag) gekonnt um (Foto: Dana Shultz)

Möglichst lokal, möglichst bio und selbstverständlich ohne Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker: Beim Essen haben wir längst umgedacht und legen Wert auf gesunde Ernährung. Zutaten für Trends wie Clean-Eating, also naturbelassenes Essen oder aber Row-Food (Rohkost) gehören schon in alle Supermärkte und Geschäfte. Super-Food hat seinen Platz im Regal neben glutenfreien, laktosefreien und veganen Produkten erobert. Alles wird frisch und möglichst unverpackt verkauft. Wenn Gemüse oder Früchte überhaupt erhitzt werden, dann schonend im Slowcooker.
Auch im Dörrautomaten lassen sich Obst oder Gemüse ohne Verlust der Nährstoffe und vor allem auch ohne Zusatazstoffe trocknen, um es dann als kleinen gesunden Snack zu genießen. WMF hat seine Küchenminis um den Dörrautomat Snack to go erweitert, mit dem selbst Fleisch, Kräuter oder Pilze quasi über Nacht zu Hause getrocknet werden können. Durch die elektronische Luftzirkulation zur gleichmäßigen Wärmeverteilung erzielt das Gerät ein perfektes Ergebnis. Wer nichts selbst machen möchte kann auf die „Fruchtpapiere“ dreier Berliner Jungunternehmer zurückgreifen, die vor zwei Jahren das Start-up Unternehmen Dörrwerk GmbH gegründet haben, gegen die Verschwendung von jährlich rund 18 Tonnen nicht ganz makelloser Lebensmittel. Dörrwerk verwendet Obst mit leicht fehlerhafter Optik, das für den Handel nicht mehr geeignet ist und verwandelt das in knuspriges Fruchtpapier oder auch Tomaten Chips, inzwischen sogar bei Edeka erhältlich. In Köln eröffnete Nicole Klaski mit „The Good Food“ den ersten Supermarkt für aussortierte Produkte. Lebensmittel teilen, anstatt sie in die Tonne zu werfen, heißt das Motto bei Foodsharing. Immer ausgebucht ist das „Restlos glücklich“ im Berliner Stadtteil Neukölln. Hier wird mit aussortierten Lebensmitteln gekocht, der Koch braucht Fantasie. Der Verschwendung den Kampf angesagt haben auch manche Lebensmittelhändler, die Grünboxen aufstellen, in denen Reste als Tierfutter mitgenommen werden können.

 

Ob Gemüse oder Obst, im Dörrautomat Snack to go von WMF gelingt‘s daheim

Gesund und nachhaltig: Dörrwerk produziert aus Obst mit mangelnder Optik

Vegan weiter hoch im Kurs

160.000 verschiedene Produkte stehen deutschen Verbrauchern, laut Bundesernährungsministerium, in den Ladenregalen zur Verfügung. Wer die Wahl hat, hat die Qual, doch weiter hoch im Kurs sind vegetarische und vegane Produkte. Immer mehr Geschäfte spezialisieren sich komplett darauf, „Die Kichererbse“ ist beispielsweise Stuttgarts erster, rein veganer Laden. In Berlin Kreuzberg gibt es sogar eine Fleischerei für Veggies. Die Veggi-Fleischerei wurde 2010 von Jaap Korteweg in Den Haag gegründet und zählt weltweit bereits 3.000 Verkaufsstellen.
Gesund muss nicht immer gleich aufwändig sein wie Dana Shultz in ihrem Blog „Minimalist Baker“ zeigt, auf dem sie sich der einfachen, gesunden Küche verschreibt. Daraus entstand das soeben im Unimedica publizierte Kochbuch „Vegan. Einfach. Lecker“ mit 101 köstlichen Rezepten. Gesunde Ernährung kann eigentlich ganz leicht sein!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frische Kräuter haben viele Vitamine und gedeihen in den chicen RigTig Töpfen

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