Verpflegung

Essen to go

Der Snack zwischendurch wird immer mehr zur Normalität beim Essen, denn wir sind heute viel unterwegs. Gleichzeitig erleben wir bei den Verbrauchern derzeit einen umfassenden Trend zu bewusster Ernährung – und das nicht nur daheim, sondern auch bei der Arbeit und wenn wir uns mal wieder von A nach B bewegen. Daher sind praktische Helfer gefragt, die uns erlauben, unsere Verpflegung auch von zu Hause mitzunehmen, damit wir nicht auf das Fast Food auf der Straße angewiesen sind.

Die Messe IBA in München setzte auf „SnackTrendS“ als Trendthema (Foto: GHM)

Unsere Alltagsmobilität nimmt zu. Wir bewegen uns von der Wohnung zum Arbeitsplatz, zur Kita, zum Supermarkt, zum Fitnessstudio, zum Treffen mit Freunden, zum Essen gehen, zum ... . Wir sind heute öfter und länger unterwegs als in der Vergangenheit. Unser Leben to go bringt es mit sich, dass wir uns unterwegs mit Essen und Trinken versorgen müssen.

Snacks im Trend

Gerade fand die IBA, die führende Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks, in München statt. Auch dort trägt man unserem veränderten Ernährungsverhalten Rechnung und hat dieses Jahr die neue Themenfläche „SnackTrendS“ eingeführt, da der Snack als eines der Trendthemen der Back-Branche angesehen wird. Es geht dabei um leckere Snackkreationen, verschiedene Snackkonzepte und auch das Equipment drum herum. Der Markt um die Entwicklung geeigneter Snacks für unsere mobile Gesellschaft steigt und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Und auch die optimale Verpackung zum Transport spielt dabei natürlich eine wichtige Rolle und da ist dann auch der Küchenhelfer-Fachhandel gefragt. Bei all den unterschiedlichen Snackkonzepten sind natürlich auch ganz verschiedene Verpackungsmöglichkeiten von Nöten. Ein Thema, mit dem man sich intensiv auseinander setzen muss, denn Verpackungen für Food und Drinks to go gehen heute weit über einfache Kunststoffbecher und -boxen mit auslaufsicherem Deckel hinaus.

Unterschiedliche Probleme

Brötchen einpacken zum Mitnehmen ist einfach und sehr wahrscheinlich von jedem zu bewältigen. Aber wie verpacke ich das Müsli to go für das Frühstück, das warme Mittags-Süppchen oder den knackig frischen Salat? Da wird es schon etwas tricky und das richtige Equipment ist gefragt, denn diese verschiedenen Leckereien verlangen nach ganz verschiedenen Verpackungen, die für die jeweiligen Transport- und Essproblematiken Lösungen anbieten. Schließlich soll das Produkt problemlos mitgenommen und bequem unterwegs gegessen werden können. So soll bei einem modernen Müslibecher to go Milch oder Joghurt lange frisch gehalten werden, während die Cerealien und Flakes schön knusprig bleiben sollen. Beim Salat gibt es ein ähnliches Problem, denn die meisten mögen keinen labberigen grünen Salat, also muss der Salat unangemacht mitgenommen werden und  ein kleiner Dressingbehälter bei der Salat to go Schüssel ist gefragt.

Spezial-Equipment

So bietet Joseph Joseph mit seiner Serie „GoEat“ ein ausgeklügeltes System an, um Speisen getrennt voneinander zu transportieren, aufzubewahren und aufzuwärmen. Die auslaufsicheren Silikondeckel schließen flüssige und feste Lebensmittel transportsicher ein. Eine Verschluss-Manschette ermöglicht, dass zwei Behälter fest aufeinander sitzen. Die Speisen können auf Wunsch direkt in den Behältern in der Mikrowelle erhitzt werden. Und nach dem Verzehr der Speisen kann der obere Behälter in den unteren gesteckt und so platzsparend wieder nach Hause transportiert werden. Die Serie umfasst eine Suppenschale, Lunch-, Snack- und Salatbox, so dass der Transport von Suppe, Brot, Müsli, Milch, Nudelgerichten, Salat, Croutons usw. einfacher denn je ist.
Aladdin bietet den „Classic Mason Salad Jar“ an, ein Schraubglas aus widerstandsfähigem Eastman Tritan, der den Salat frisch und knackig hält, denn dank neuem Deckel mit integriertem Dressing-Fach wird das Dressing bis zum Verzehr darin separat aufbewahrt. Dazu ist sie auslaufsicher, spülmaschinengeeignet und frei von schädlichem BPA.

Wie eingemacht - Aladdin bietet für den Transport von Salat ganz hipp ein Schraubglas an

Die „Stash Collapsible Bottles“ von Hydrapak können nach Aus­trinken zusammen geschoben werden

Vacuumisoliert

Trinkflaschen, besonders Trinkflaschen für unterwegs, die wir unter Umständen lange mit uns herum tragen, sind heute nicht einfach nur Trinkflaschen. An warmen Sommertagen schätzen viele kalte Getränke und dies am liebsten natürlich auch unterwegs. Der Isolationsspezialist Stanley setzt dabei für seine Trinkflaschen auf das Vakuum einer doppelwandigen Edelstahl-Konstruktion, durch den der Inhalt der Flasche bis zu sieben Stunden lang bei seiner kühlen Temperatur bleibt. Ein Schraubdeckel mit Trinköffnung hält die Flasche jederzeit dicht. Aber auch einen vakuumisolierten Edelstahl-Trinkbecher hält Stanley mit dem Vacuum Pint bereit. Ein Kunststoffdeckel mit Aussparung zum Trinken bedeckt den Becher und hält gleichzeitig den Flaschenöffner griffbereit. Mit der typischen Hammerschlag-Lackierung ist er genau das richtige to go Utensil für Großstadt-Nomaden, die immer einen „coolen“ Genuss bei sich haben möchten. Wer aber lieber etwas Wärmendes zu sich nimmt liegt mit dem Vacuum Pint ebenfalls richtig. Die Isolierung funktioniert andersherum genauso, der Inhalt bleibt bis zu 1,5 Stunden heiß. Bei Aladdin kann man nun seine gesunden Heißgetränke auch unterwegs genießen mit dem neuen „Custom Tea Infuser“, denn er bietet alles, was ein Tea-to-Go-Becher heute haben muss; eine Doppelwandisolierung, damit der Becher außen nicht heiß wird, als Material ein strapazierfähiger Kunststoff und dabei auslaufsicher und spülmaschinengeeignet. Der „Custom Tea Infuser“ kann aber noch mehr. Ein Teekörbchen, das nach Belieben mit losem Tee, einem Teebeutel, Ingwer oder Zitrone befüllt wird, kann mit einem fixierbaren Silikonband am Deckel in den Becher heruntergelassen werden und nach dem Brühvorgang einfach wieder nach oben gezogen werden. So lässt sich die ideale Brühzeit auch unterwegs einhalten.

Klein verstaubar

Um Flaschen möglichst gut verstauen zu können, gehen die Hersteller verschiedene Wege. So hat die Flasche „Manta“ des französischen Küchenwaren-Anbieters Cookut die Form eines Buches, also eckig und flach, damit diese einfach und platzsparend ihren Platz in der Tasche findet. Aber auch bei runden Flaschen tut sich einiges. Die preisgekrönte „Squeasy“, die zu hundert Prozent Swiss made ist, ist nicht nur leicht, auf jeden Fall dicht und spülmaschinengeeignet, sie ist auch recycelbar und kann sogar platzsparend Ziehharmonika artig zusammen geschoben werden, wenn ein Teil der Flüssigkeit ausgetrunken wurde. Die auslaufsichere „Viv Bottle 3.0“ von Zielonka verträgt neben kohlesäurehaltigen Getränken auch Kalt- und Heißgetränke mit Temperaturen von -30 Grad bis +130 Grad und ist gefriergeeignet. Dank Silikonband und Karabinerhaken lassen sich die Flaschen an Tasche oder Gürtel einfach befestigen. Nach Gebrauch können die Trinkflaschen in der Spülmaschine gereinigt werden. Gefertigt aus hochwertigem, lebensmittelechtem Silikon kann diese innovative Trinkflasche im leeren Zustand platzsparend bei sehr geringem Eigengewicht zusammengefaltet werden. Auch die „Stash Collapsible Bottles“ von Hydrapak können nach dem Austrinken stark verkleinert werden, damit kein unnötiger Platz in der Tasche verbraucht wird, um eine leere Flasche zu transportieren.

Die Flasche „Manta“ von Cookut hat die Form eines Buches

Dekorativ verpackt

Die Coffee-to-go-Becher von Rannenberg & Friends sind aus Porzellan, haben einen widerstandsfähigen Kunststoffdeckel und eine Silikonbanderole als Hitzeschutz für die Finger. So ist man für einen kleckerfreien Kaffeegenuss unterwegs gut gerüstet. Und auch die „Snack to go“ Schüsseln bei Rannenberg & Friends sind nicht nur handlich und praktisch, sondern ebenfalls aus Porzellan, mit Qualitäts-Besteck und natürlich mikrowellentauglich und spülmaschinengeeignet. Das beste aber sind die vielfältigen Dekore mit witzigen Motiven und Sprüchen, damit man auch unterwegs seinen Spaß beim Essen und Trinken hat. Die Lunchboxen des dänischen Anbieters Plint sind zwar aus Kunststoff, aber mit dem netten Damenfahrrad- oder Herrenfahrrad sowie dem Hinweis „100% Homemade with love“ einfach nett.

Chic tragbar

Der moderne Stadtnomade muss heute glücklicher Weise auch nicht mehr auf eine schicke Optik verzichten, wenn er seine Verpflegung transportiert. Die „G.Lunch Bento Box“ , die über die Agentur Berg beziehbar ist, besteht aus zwei Boxen, die beide jeweils mit einem Silikondeckel dicht verschlossen werden können. Beide Einheiten sind spülmaschinen-, mikrowellen-, und gefrier-geeignet. Die beiden Boxen können mit einem anklickbaren Henkel, wie eine japanische Bento-Box, getragen werden. Mit dem zusätzlich mitgelieferten Band können die Dosen aber auch ohne den Henkel in einer Tasche zusammen gehalten transportiert werden. Die Lunchbox im Bento-Style gibt es in vielen modischen Farben.

Bei Rannenberg & Friends sind die to go-Produkte witzig dekoriert

Jähn Kühltasche im Messenger-Style

Jähn setzt auf „PackIt“ –  die ultimative Kühltasche mit Style. Sie sieht nicht nur cool aus, sie ist es auch. Die Tasche wird zu einem kleinen Päckchen zusammengefaltet, ins Gefrierfach gelegt und ist nach mindestens zwölf Stunden Kühlung für zehn Stunden einsatzbereit. Mahlzeiten können so gut gekühlt mit zur Arbeit und zur Schule transportiert werden. Für einen modernen Style gibt es zum Beispiel Kühltaschen im Messenger-Style. Der spanische Hersteller Iris Barcelona bietet Taschen an, die mehr an hippe Beauty-Cases oder hübsche Business-Bags erinnern. Die Taschen gibt es ganz business like in Schwarz, Grau und Braun aber auch mit unterschiedlichen modernen Mustern geschmückt. Darin befinden sich zwei Behälter für 0.6 Liter und 0.8 Liter Inhalt, die spülmachinen- als auch mikrowellengeeignet sind. Endlich stellt eine Isoliertasche keine zu versteckende Peinlichkeit mehr dar, sondern wird sogar zum „Fashion item“.
Der Handel sollte nicht versäumen, einen Bereich mit einem Spezial-Sortiment für Produkte to go anzubieten. Die Nachfrage wird stetig steigen nach einem leckeren Snack mit Getränk unterwegs, egal wo man sich gerade befindet.
TRENDagentur Gabriela Kaiser,
www.TRENDagentur.de

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