Elektrokleingeräte

Digitalisierung der Zukunft

Wie stark das Thema Digitalisierung in Zukunft unser Leben bestimmen wird und wie die Industrie auf die neuen Herausforderungen reagiert, erfuhr die Redaktion von KitchenTrend im Vorfeld der IFA im Rahmen der gfu Insights & Trends und den daran anschließenden IFA-Innovations Media Briefings.

Two in One: Mit der Senseo Switch von Philips kann man zwischen Pads und Filter wählen

Staubsauger, die so leise sind, dass auf ihnen Babys schlummern könnten, Waschmaschinen, die so sanft schleudern, dass man darauf ein Kartenhaus bauen kann, chice Abzugshauben, die mit dem Herd kommunizieren und Kaffeemaschinen, die mittels Touchscreen oder App so gut wie jeden Kaffeewunsch erfüllen: All das und noch viel mehr gibt es im September auf der IFA zu entdecken.
Einen Vorgeschmack erhielt die Presse Anfang Juli in Berlin. Moderiert von Fernsehjournalistin Judith Rakers gaben Experten aus verschiedenen Bereichen einen Einblick in die neue digitale Welt – mit all ihren Chancen, aber auch Tücken.
Rund 18 Millionen komplett miteinander vernetzte Geräte soll es laut Marktforschung bis 2020 geben. Diesem Trend folgend, bereitet sich Siemens Hausgeräte, wie Roland Hagenbucher, Geschäftsführer Siemens Electrogeräte referierte, auf das Thema „Seamless Living“, das heißt das nahtlose, ineinandergreifen verschiedener Geräte im Haushalt, vor. Dabei müsse diese digitale Vernetzung jedoch lösungsorientiert und einfach zu handhaben sein, um die Nutzer langfristig davon zu überzeugen, ist sich das Unternehmen sicher.

Hans-Joachim Kamp, gfu Aufsichtsratsvorsitzender blickte mit Fernsehjournalistin Judith Rakers in eine spannende, smarte Zukunft

Wiebke Reineke-Göring, Leitung Verkaufsförderung Jura Elektrogeräte Vertriebs-GmbH stellte in Berlin den neuen Kaffeevollautomaten Z 8 von Jura vor

Dass die zunehmende digitale Vernetzung einer der Wachstumstreiber der Zukunft sein wird, darüber waren sich alle Vortragenden der gfu Insights & Trends 2016 einig. Sowohl im Bereich Unterhaltungselektronik, Hausgeräte als auch Health Care entstehen neue digitale Lösungen für komplexe Fragestellung. Wie man die Steuerung der anspruchsvollen Systeme vereinheitlicht, die Datensicherheit garantiert und dem Nutzer am Ende des Tages das Leben auch wirklich vereinfacht, werden die spannenden Themen der Zukunft sein.
Erstmals bietet die IFA 2016 in Berlin daher eine komplette Smart Home Ausstellungsfläche.

Smart Products

Ob der Kühlschrank bald selbst bestellt und die Drohne die Nahrungsmittel liefert, der Herd abschaltet, bevor die Milch überkocht oder Knöpfe im Ohr ohne Kabel klare Ansagen machen, erfuhr man bei den Power Briefings der Industrie. 21 Hersteller gingen während der Kurzvorträge in Berlin mit innovativen Ideen sowie ausgefeilter Technik ins Rennen um das smarte Zuhause.
So stellte LG beispielsweise mit „Knock on“ einen Kühlschrank vor, dessen Tür beim Anklopfen durchsichtig wird und den Inhalt sichtbar macht. Auch Samsung punktet in Sachen Kühlen beim „Family Hub“ mit Touchscreen, Fotoalbum, Einkaufszettel, einer integrierten Kamera sowie der Möglichkeit, Musik zu hören.
Geräte mit mehreren Funktionen, auch das war damit ein benutzerfreundlicher Trend der IFA Innovations Media Briefings. So präsentierten Siemens und Bosch Induktions-Kochfelder mit integrierter Abzugshaube, WMF Wasserkocher, die als Teekanne zu verwenden sind, Philips eine Kaffeemaschine, die Pads und Filter kombiniert, AEG Waschmaschinen mit integriertem Trockner, Rowenta einen kabellosen Boden- sowie Handstaubsauger und Kärcher einen wischenden Staubsauger.

Der Hartbodenreiniger FC 5 von Kärcher saugt und wischt in einem Schritt

Zwei perfekte Technologien in einem Gerät: das Bosch Induktionskochfeld mit integriertem Abzugsmodul

Mit den WMF Küchenminis für Singlehaushalte, die weitaus weniger Strom als Geräte für die „normale“ Familie verbrauchen und AEG-Staubsaugern, die aus 70 Prozent recyceltem Kunststoff bestehen, zeigt man, dass Energieeffizienz und Nachhaltigkeit weitere wichtige Themen im Bereich Haushalt sind und auch in Zukunft sein werden.
Das Thema Gesundheit beschäftigt die Hersteller ebenfalls: Digital Health ist ein großer Markt und regt zu interessanten Produkten an: Uhren zum Beispiel von Samsung, mit denen Puls gemessen wird, die sich Flüssigkeitsmengen und Schritte merken und zu persönlichen Coaches werden oder dem kleinen Schnarchsensor im Ohr von Breuer, der ungesundes Schnarchen verhindert, von Tageslichtlampen von Breuer, die abends sanftes Rot verströmen als Einschlafhilfe und tagsüber als helle Lampe dienen bis hin zu App-gesteuerten Hörgeräten von ReSound. Die Produkte sind nicht nur technisch top und zertifiziert, sondern auch schön designed, echte Hingucker am POS und zu Hause.
Freuen Sie sich also jetzt schon auf die IFA, denn dort werden Sie die smarte, multifunktionale, umweltbewusste und spannende Welt der Unterhaltungselektronik, Hausgeräte und des Health Care – die wir Ihnen hier nur in einem kleinen Ausschnitt präsentieren – in all ihren Facetten erleben!

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