WMF Group führt Alipay in Filialen ein
Chinesische Kunden schätzen hochwertige Produkte „Made in Germany“: Daher seien die WMF Filialen insbesondere für Touristen aus Asien ein beliebter Einkaufsort, heißt es beim bekannten Hersteller. Um diese Kundengruppe optimal anzusprechen, setzt die WMF Group auf spezielle Produktsortimente wie Woks, Schnellkochtöpfe, Kochmesser oder Essstäbchen.
Nun geht das Unternehmen den nächsten Schritt und führt an den Filialkassensystemen mit Alipay die bequeme Bezahlung via Smartphone-App ein. „Alipay zählt zu den beliebtesten Mobile Payment Lösungen in China. Mit der Einführung des Bezahlverfahrens in der Filiale bieten wir unseren chinesischen Kunden eine Lösung, die auf ihr Zahlungsverhalten zugeschnitten ist“, sagt Lars Luck, Vice President Direct-to-Consumer Business WMF Group.
Aktuell finden die Transaktionen in China zu 80 Prozent mithilfe von Apps statt. „Wir haben vor anderthalb Jahren begonnen, Alipay als zusätzliche Option über unseren Lieferservice nach China anzubieten. Nun integrieren wir dieses Zahlungsmittel vollständig in unseren normalen Kassenablauf“, so Lars Luck.Gemeinsam mit dem Partner Ingenico Payment Services wurde die neue Lösung an den Kassenterminals umgesetzt. Die Lösung basiert auf der Alipay-App, welche einen QR-Code bzw. Barcode generiert. Dieser Code legitimiert die Transaktion an der Kasse. Der Code wird durch das Smartphone des Kunden generiert, via Kassen-Scanner eingescannt und an das Terminal übertragen – ganz ohne Internet und ohne PIN-Eingabe.
+++ Lesen Sie hierzu auch den Bericht „Nihao, liebe Chinesen“ aus der Kitchen Trend 04/2017, dessen inhaltliche Ausrichtung nach wie vor aktuell ist und der gratis zur Verfügung steht. Hier erfahren Sie mehr über die Wirtschaftskraft, das Entgegenkommen und Profitieren besonders einer deutschen Großstadt sowie über das starke Engagement des Handels und tatkräftige Spezialisten mit Bezug zu China. +++
