···Home ··· News ··· Weiterhin kaum Falschgeld im Einzelhandel

Weiterhin kaum Falschgeld im Einzelhandel

30. Juli 2017, 19:04

„Falschgeld macht nicht mal 0,01 Promille des Handelsumsatzes aus. Damit liegt der Schaden durch Falschgeld gemessen an den 490 Milliarden Euro Jahres-Umsatz im deutschen Einzelhandel im kaum feststellbaren Promillebereich“, betont HDE-Experte Ulrich Binnebößel.

Zuvor hatte die Deutsche Bundesbank bekanntgegeben, dass in den ersten sechs Monaten diesen Jahres 39.700 falsche Euro-Banknoten im deutschen Zahlungsverkehr registriert wurden. Die durch Falschgeld entstandene Schadenssumme beträgt damit 2,2 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2017. Im Vergleichszeitraum 2016 betrug der Schaden 2,3 Millionen Euro.

„Verlässliche Kontrollen durch geschultes Personal und entsprechende Prüfgeräte im Einzelhandel sowie die Ermittlungsarbeit der Polizei machen den Fälschern das Leben schwer“, so Ulrich Binnebößel weiter. Nachdem im April der neue 50-Euro Schein der sogenannten Europa-Serie eingeführt wurde, erwartet der Experte einen weiteren Rückgang der falschen Banknoten. Denn der 50er Schein macht mit fast zwei Dritteln der gefälschten Noten bislang den Hauptanteil aus. „Die Europa-Serie macht es den Fälschern mit den neuen Sicherheitsmerkmalen spürbar schwer“, beobachtet Ulrich Binnebößel.

Gemeinsam mit der polizeilichen Kriminalprävention hat der HDE ein Merkblatt für Kassenpersonal herausgegeben, das zur Erkennung von Fälschungen beitragen soll. Siehe den angefügten Internetlink.

Schon Teil des Trendwelten-Kosmos?

Unser Newsletter navigiert Sie im zweiwöchigen Turnus durch wichtige Branchen-News und Trends! Gehen Sie jetzt an Bord!

Ich stimme zu, dass ich 14-tägig den Newsletter von Trend&Style zum Thema Trends erhalte. Ich kann meine Einwilligung jederzeit kostenfrei für die Zukunft per E-Mail an info@goeller-verlag.de widerrufen.

Detaillierte Informationen zum Umgang mit Ihren Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

bit.ly/2eMumY4 www.einzelhandel.de