Unimet: Betrieb läuft trotz Insolvenzverfahren weiter
Laut „Kreiszeitung“ hat die Unimet-Geschäftsführung um Stephan Sander am gestrigen Dienstag die rund 240 Mitarbeiter am Standort Oyten über die Situation informiert. Dem Vernehmen nach soll der Betrieb des Großhändlers – der nach eigenen Angaben rund 10.000 deutsche Facheinzelhändler mit Haushalts-, Garten-, Elektro- und Werkstattartikeln beliefert – uneingeschränkt weiterlaufen.
„In den kommenden Tagen stehen vor allem die Stabilisierung des Geschäfts und Gespräche mit Lieferanten und Handelskunden im Vordergrund. Nach einer ersten Bestandsaufnahme können wir festhalten, dass das laufende Restrukturierungsprogramm im vorläufigen Insolvenzverfahren jetzt beschleunigt umgesetzt werden kann“, wird Insolvenzverwalter Heerma von der regionalen Publikation zitiert.
Im Frühjahr 2018 hatte Unimet eine „umfassende Neuausrichtung“ angekündigt. Zu den geplanten verschlankten Strukturen gehörten das Outsourcing der Bereiche Logistik und Vertrieb, der Wegfall von drei der bundesweit vier Standorte und der Ausbau des Standortes Oyten „zu einem modernen und zentralisierten Verwaltungssitz“. Von der Zentralisierung in der Nähe von Bremen erhoffte sich Unimet schon ab dem Jahr 2019 jährliche Kosteneinsparungen in Millionenhöhe.
