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Trauer um Saturn-Gründer

4. April 2017, 12:32

Demnach wird Unternehmensgründer Friedrich Wilhelm „Fritz“ Waffenschmidt, der zuletzt an Demenz gelitten haben soll, heute auf dem bekannten Melatenfriedhof in Köln-Lindenthal beerdigt. Das als bescheiden, engagiert und selbstlos auftreten beschriebene Ehepaar Waffenschmidt eröffnete sein erstes Ladengeschäft im Juli 1961 unter dem Namen Saturn-Hansa.

Am Hansaring wurden in Bahnhofsnähe am Rand der Kölner Innenstadt auf 120 Quadratmetern Fläche wurden unterhaltungselektronische Artikel vorwiegend an „Diplomaten aus aller Welt“ verkauft. Im Jahr 1968 gründeten die beiden die Firma Hansa-Foto. Seit 1969 konnten auch Privatkunden bei „Saturn“ und „Hansa-Foto“ einkaufen. 1972 folgte die Eröffnung des ersten technischen Kaufhauses in Köln mit der nach eigenen Angaben „größten Schallplattenschau der Welt“. Anfang der 1980er Jahre entstand eine große Filiale auf der Theresienhöhe in München; 1985 kam eine Filiale in Frankfurt am Main unter Beteiligung der Kaufhof-Gruppe hinzu.

Am 31. März 1984 verkaufte das Inhaber-Ehepaar ihr Unternehmen an die Tertia GmbH. Im Jahr 1990 wurde Saturn von der Media-Markt-Holding erworben, beide gingen in der heutigen MediaMarktSaturn Retail Group beziehungsweise Media-Saturn-Holding GmbH auf. Die Saturn-Märkte wurden wie Media-Märkte dezentralisiert und gehören über die gemeinsame Holding zur Metro-Group und hier zur künftig ausgegliederten Unterhaltungselektronik-Gruppe Ceconomy.  

Fritz und Anni Waffenschmidt legten mit einem kleinen Ladengeschäft die Basis für die heutige Marktgröße von Saturn (Foto: Media-Saturn-Holding GmbH) 

 

www.saturn.de/