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Postcon soll verkauft werden

7. August 2018, 6:10

Hinter­grund für den Schritt der nieder­län­di­schen Mutter­ge­sell­schaft ist die stra­te­gi­sche Neuaus­rich­tung, sich auf das Kern­ge­schäft Brief, Paket und E-Commerce in den Bene­lux-Staa­ten zu konzen­trie­ren. Mit dem geplan­ten Eigen­tü­mer­wech­sel soll die Posi­tion von Postcon als zweit­grö­ß­ter Brief­dienst­leis­ter Deutsch­lands gestärkt und ausge­baut werden. Dies soll dem Ziel dienen, die Markt­po­si­tion „nicht nur abzu­si­chern, sondern Markt­po­tenztiale nach­hal­tig zu erschlie­ßen.“

Postcon CEO Dr. Rüdi­ger Gott­schalk verwies darauf, dass der deut­sche Brief­markt im Gegen­satz zum euro­päi­schen Ausland wieder wachse, und auch die Wech­sel­be­reit­schaft geschäft­li­cher Versen­der steige. Durch die Absichts­be­kun­dung von PostNL handelt es sich um ein laufen­des Verfah­ren.

Postcon Deutschland hat seinen Sitz in Ratingen bei Düsseldorf und verfügt über einen Hochgeschwindigkeits-Sorter in Essen, der die  Post schneller in die regionale Zustellung bringen soll. Demnach erspart es den Kunden das Frankieren und den Zustellern das Vorsortieren ihrer Post.

www.postcon.de

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