Postcon soll verkauft werden
Hintergrund für den Schritt der niederländischen Muttergesellschaft ist die strategische Neuausrichtung, sich auf das Kerngeschäft Brief, Paket und E-Commerce in den Benelux-Staaten zu konzentrieren. Mit dem geplanten Eigentümerwechsel soll die Position von Postcon als zweitgrößter Briefdienstleister Deutschlands gestärkt und ausgebaut werden. Dies soll dem Ziel dienen, die Marktposition „nicht nur abzusichern, sondern Marktpotenztiale nachhaltig zu erschließen.“
Postcon CEO Dr. Rüdiger Gottschalk verwies darauf, dass der deutsche Briefmarkt im Gegensatz zum europäischen Ausland wieder wachse, und auch die Wechselbereitschaft geschäftlicher Versender steige. Durch die Absichtsbekundung von PostNL handelt es sich um ein laufendes Verfahren.
Postcon Deutschland hat seinen Sitz in Ratingen bei Düsseldorf und verfügt über einen Hochgeschwindigkeits-Sorter in Essen, der die Post schneller in die regionale Zustellung bringen soll. Demnach erspart es den Kunden das Frankieren und den Zustellern das Vorsortieren ihrer Post.
