Nur noch eingeschränkte Zukunft von Real?
So berichtet Chip.de, dass der Deal zwischen den Verhandlungspartnern ein Drei-Etappen-Programm bis zum Jahresende vorsieht, wonach von den 277 Real-Filialen rund 180 Warenhäuser von Mitbewerbern wie Edeka, Rewe, Kaufland und Globus übernommen werden und auch Bau- und Möbelmärkte in Betracht kommen. Rund 40 Filialen soll das komplette Aus drohen. Die restlichen rund 50 Märkte will Metro angeblich für die nächsten drei Jahre selbst weiter betreiben. Auch für den Online-Shop soll bis zum Jahr 2022 ein Käufer gefunden werden. Insgesamt erwartet der bisherige Eigentümer laut Lebensmittelzeitung einen Mittelzufluss von 500 Millionen Euro aus dem gesamten Verkauf.
Just zur Veröffentlichung dieser Bericht vor dem Wochenende hat in Aschaffenburg nach über 21 Monaten Bauzeit eine neue Real-Filiale eröffnet, die eine Markthalle nach dem Muster des Pionierprojekts in Krefeld und weiteren modernen Filialen in Braunschweig und Stuttgart bietet. Die neue Superfiliale hat fast 5.000 Quadratmeter Fläche mit verschiedenen Gastronomiebereichen und rund 120 Mitarbeiter.
