Metro verkündet Fast-Verkauf von Real
Das vereinbarte Konzept sieht eine Veräußerung von Real als Ganzes ohne Rückbeteiligung der Metrozu einem Unternehmenswert von etwa einer Milliarde Euro vor. Auf Grundlage der kommerziellen Einigung erwartet Metro einen Nettomittelzufluss von etwa 300 Millionen Euro. Der Konzern erwartet weiterhin über 1,5 Mrd. Euro Nettomittelzuflüsse nach sämtlichen Transaktionskosten aus dem Verkauf von Real und der Veräußerung eines Mehrheitsanteils am chinesischen Geschäft.
Die Transaktion sieht außerdem vor, dass Metro-Servicegesellschaften für eine Übergangsperiode weiterhin Dienstleistungen für Real erbringen, allerdings in sinkender Ausprägung im Zeitverlauf. Die resultierenden Überkapazitäten bei den Servicegesellschaften werden durch proaktive Effizienzmaßnahmen adressiert, die zu nachhaltigen Einsparungen führen werden. Diese Maßnahmen werden geschätzt etwa 200 Mio. Euro kumulierte Einmalkosten in den Geschäftsjahren 2019/20 bis 2021/22 auslösen.
Ein verbindlicher Vertragsschluss (Signing) ist noch nicht erfolgt. Auf beiden Seiten steht die Genehmigung der kommerziellen Einigung durch die zuständigen Gremien noch aus, bei Metro durch den Vorstand und den Aufsichtsrat. Ein Vollzug einer etwaigen Transaktion steht zudem unter Vorbehalt der Genehmigung durch Kartell- und Aufsichtsbehörden.
