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Löhne und Verbraucherpreise steigen

20. September 2018, 20:28

Überdurchschnittlich hohe nominale Verdienststeigerungen gab es im Bereich Energieversorgung (plus 4,5 Prozent), im Verarbeitenden Gewerbe (4,1 Prozent), im Grundstücks- und Wohnungswesen (3,7 Prozent) sowie im Bereich Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (3,6 Prozent). Deutlich geringer stiegen die nominalen Verdienste in der Öffentlichen Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung (0,6 Prozent) sowie im Bereich Kunst, Unterhaltung und Erholung (0,9 Prozent). 

Während der Nominallohnindex in den neuen Ländern mit 3,6 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt lag, fiel er im früheren Bundesgebiet mit 2,4 Prozent leicht unterdurchschnittlich aus. Beide Landesteile unterscheiden sich allerdings deutlich im Hinblick auf das absolute Verdienstniveau. Während der Bruttomonatsverdienst (inklusive Sonderzahlungen) von ostdeutschen Vollzeitbeschäftigten im zweiten Quartal 2018 im Schnitt bei 3.365 Euro lag, belief er sich bei westdeutschen Vollzeitbeschäftigten auf 4.541 Euro.

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