Kaufhof macht Fortschritte bei der Sanierung
Demnach wurden für 95 Prozent der 300 Stellen, die in der Kölner Zentrale in der ersten Phase abgebaut werden sollten, Lösungen in Form von Abfindungszahlungen oder Altersteilzeit gefunden. Bis zum Jahr 2020 sollten weitere 100 Stellen wegfallen. „Bis 2020 wollen wir eine schwarze Null erreichen. Bis 2022 soll das Programm seine volle Wirkung entfalten“, sagt der Kaufhof-Chef im Interview mit dem „Kölner Stadtanzeiger“ .
Roland Neuwald schloss auch weitere Kaufhaus-Schließungen nicht aus: Bei jedem auslaufenden Mietvertrag werde geprüft, „wie wirtschaftlich der Standort ist und ob es noch Sinn macht, ihn fünf bis zehn Jahre weiter zu betreiben.“ Es sei zwar denkbar, dass in der Zukunft noch der eine oder andere Standort aufgegeben werde, ein großes Schließungsprogramm sei aber nicht geplant, so Neuwald. Er wollte im Interview die neuerlichen Gerüchten über eine Fusion mit Karstadt unkommentiert lassen.
