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H+Z gibt stationärem Handel Paperlocal-Lösung an die Hand

12. Mai 2015, 18:54

 „Das Internet ist der Untergang des stationären Einzelhandels!“ So oder so ähnlich lesen sich oft düstere Zukunftsprognosen verschiedener Handelsinstitute. Die Zahlen sprechen scheinbar eine deutliche Sprache: Stark rückläufige Kundenfrequenz bei knapp drei Viertel aller Händler bei gleichzeitig überproportionalem Anstieg des Onlinehandels führen zu einem verstärkten Händlersterben und zunehmend verödeten Innenstädten.

Kleine und mittlere Händler scheinen auf den ersten Blick dieser Entwicklung hilflos ausgeliefert zu sein, denn schier übermächtig wirken die Internetriesen mit ihren ausgefeilten Shops, dem riesigen Sortiment und der schnellen Lieferung. Doch auch wenn die großen Internetversender den Konsumenten mit immer umfassenderen Leistungen an sich binden möchten: Der moderne Konsument ist Channel-Hopper. Während er aus Gründen der Bequemlichkeit an einem Tag etwa bei Amazon bestellt, verspürt er an einem anderen Tag den Wunsch, beim stationären Einzelhändler zu kaufen, weil er das Produkt ausprobieren möchte oder eine kompetente Beratung benötigt.

Local-Commerce-Plattformen

Genau hier setzen neuerdings die sogenannten „Local-Commerce-Plattformen“ an. Sie informieren den Verbraucher darüber, wo es in seiner Nähe das gewünschte Produkt zu kaufen gibt und bieten ihm die Möglichkeit, es gleich online dort zu reservieren. Mit dem Angebot des „Click and Collect“ kann der stationäre Einzelhandel also jene 38 Prozent der Kunden abholen, die sich vor dem Kauf im Laden erst online informieren möchten, und zwar bevor sie zu einem Etailer abwandern.

Alleine das starke Engagement großer Filialisten wie Mediamarkt oder Obi belegt schon, dass „Click and Collect“ das Zeug dazu hat, zum „gamechanger“ im Handel zu werden. Einzig der technische Aufwand stellt gerade für kleine und mittlere Händler eine fast unüberwindbare Hürde dar. Neben Echtzeit-Bestandsinformationen sind nämlich für eine Präsenz auf den Plattformen auch Mediendaten wie Bilder und Texte erforderlich.

Eigene Lösung entwickelt

Mit diesen Knock-Out-Kriterien wollte sich der PBS-Großhändler Hofmann + Zeiher aus dem hessischen Pfungstadt nicht zufrieden geben: „Wir beschäftigen uns bereits seit mehreren Jahren mit Location-Based-Services und haben mit Paperlocal eine Software entwickelt, die es unseren Kunden ermöglicht, ohne technischen Aufwand auf allen wichtigen Local-Commerce-Plattformen präsent zu sein“, erklärt Geschäftsführer Matthias Zeiher. „Grundlage dafür ist ein ausgefeilter Algorithmus, der auch ohne Warenwirtschaft treffsichere Aussagen über den Bestand eines bestimmten Produktes beim Händler zulässt“, ergänzt EDV-Leiter Ewald Gnüg.

Mehrere hundert Kunden von Hofmann + Zeiher nutzen bereits diesen Dienst und die Resonanz ist überaus positiv, denn der Nutzen liegt auf der Hand: „Mit Paperlocal kann unser Fachhändler ohne jeglichen Zusatzaufwand neue Kundenschichten adressieren und in sein Ladengeschäft führen“, betont Vertriebs- und Marketingleiter Paul Wührl. „Trifft der Konsument dann noch auf ein einladendes Ambiente und qualifizierte Beratung wird aus dem potenziellen Online-Shopper sicher ein Fan des PBS-Facheinzelhandels.“

www.hofmannundzeiher.de