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HDE kritisiert Stromkostenspirale

20. September 2018, 21:00

„Deshalb ist es höchste Zeit, die Stromkostenbestandteile, die nur aus politischen Gründen eingeführt wurden, abzuschmelzen“, mahnt  HDE-Geschäftsführer Kai Falk an. Demnach lag der Verbraucherstrompreis im Jahr 1998 bei 17 Cent – damals waren für ein Viertel des Preises politische Maßnahmen ursächlich. Heute, zwanzig Jahre später, kostet die Kilowattstunde knappe 30 Cent mit einem politischen Anteil von 55 Prozent.

Kai Falk: „Der Preisanstieg macht klar, dass mindestens die Ökosteuer dringend abgeschafft werden muss. Statt nur über den Hambacher Forst zu diskutieren, muss die Kohlekommission ein Finanzierungskonzept vorlegen, wie Strom in Deutschland trotz Energiewende bezahlbar bleibt.“ Der HDE hatte hierzu bereits einen Vorschlag als Ergänzung zum Emissionshandel gemacht. Dabei geht es insbesondere um die Einführung eines CO2-Mindestpreises, der eine faire Finanzierungsbasis darstellt und gleichzeitig eine Steuerungswirkung in Richtung Klimaschutz hat.

www.einzelhandel.de/themeninhalte/umwelt-energie/1311-energiepolitik/1315-positionspapiere-und-stellungnahmen/10797-alternative-finanzierung-des-eeg

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