„Green Pressure“ ist Zukunftswort des Jahres
Die Experten des Zukunftsinstituts stellten Mitte Dezember 2019 zwölf Finalisten zur Wahl, aus denen via Online-Abstimmung das Siegerwort gekürt wurde. Dabei konnten die Teilnehmenden ihre Zustimmung zu jedem Zukunftswort mit maximal fünf Punkten ausdrücken. Mit Ende der Wahl am 15. Januar 2020 stand so „Green Pressure“ mit einer durchschnittlichen Zustimmung von 3,8 Punkten fest. Auf Rang zwei landete „Eco-Elegance“ (3,7), Dritter wurde „Numanism“ (3,5).
Neo-Ökologie in der Pole Position
Im Ergebnis spiegelt sich damit die hohe Bedeutung von Themen wie Klima- und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit wider, wie sie auch das Internetportal trendwelten.eu und die Printpublikationen Trend and style und KitchenTrend thematisieren. Die Zukunftswörter auf den ersten beiden Plätzen stammen aus diesem Themenkomplex.
„Die ZI-Community lieferte mit ihrer Wahl eine weitere Bestätigung dafür, dass Neo-Ökologie der wichtigste Megatrend unserer Zeit ist“, meint Lena Papasabbas. Die Studienleiterin der Trendstudie Neo-Ökologie betont, dass Klimaschutz nicht mehr nur ein Thema der Umweltaktivisten ist, sondern zum Mainstream-Thema wird. „Umweltbewusstsein wird vom individuellen Lifestyle zur gesellschaftlichen Bewegung. Nachhaltigkeit vom Konsumtrend zum Wirtschaftsfaktor. Und die Klimakrise zur Grundlage einer neuen globalen Identität. Diese Entwicklung schlägt sich auch in der Wahl zum Zukunftswort 2020 nieder“, erklärt Lena Papasabbas.
Ergebnis der Wahl zum Zukunftswort 2020
1. Green Pressure (3,8)
2. Eco-Elegance (3,7)
3. Numanism (3,5)
4. Sinnfluencing (3,3)
5. Yolds (3,1)
6. Gretaphobie/Gretamagie (2,8)
. Slowbalization (2,8)
8. Techmanzipation (2,7)
. Gegenruhm-Syndrom (2,7)
10. Competitive Complaining (2,6)
11. Streamlife (2,4)
12. Cwtch (1,9)
Das deutsche Zukunftsinstitut (ZI) hat seinen Hauptsitz in Frankfurt am Main und ein österreichisches Pendant in Wien.
