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GPK fordert Beteiligte zu besserer Koordination der Regionalmessen auf

21. November 2014, 15:16

Während die Trendset als besucherstärkste Messe erfolgreich arbeite und die Nordstil, die in Hamburg quasi in Nachfolge der Early Bird stehe, eine überraschend erfreuliche Entwicklung zeige, sei der Fachhandel mit der Vivanti in Düsseldorf unzufrieden, heißt es beim GPK in Köln: „Das Ausstellerangebot war zu gering, die Erreichbarkeit nicht optimal, die Messe hatte in den vergangenen Jahren schon bald nach einem erfolgreichen Start an Dynamik verloren. Das dürfte sich nun ändern, die Regionalmessen wären nun alle eine interessante nationale Ergänzung der Weltleitmessen Ambiente, Christmasworld und Paperworld in Frankfurt.“

Dem Handelsverband sei dies gerade auch für die kleinen und mittleren Händler, die in seinen Landesverbänden organisiert seien, wichtig, so die GPK-Vertreter: „Viele von ihnen scheuen den Weg und den finanziellen Aufwand für einen Besuch der Leitmessen. Die Hausmessen des PBS-Großhandels werden zwar gern frequentiert, doch decken sie für viele der inhabergeführten Fachgeschäfte nur einen Teil ihres Sortiments ab. Dieses findet sich hingegen auf den Regionalmessen, die für fast alle Händler selbst in Tagesbesuchen erreichbar sind. Der Bundesverband, der bereits im Arbeitskreis Nordstil die Interessen der Fachbesucher vertritt, hat auch den anderen Regionalmessen seine Unterstützung angeboten.“

Demnach wurde für die Vivanti bereits ein Beratungsgremium angekündigt, um die Veranstaltung für Aussteller und Fachbesucher gleichermaßen attraktiv zu gestalten. Ergänzend fordert der Bundesverband die Veranstalter aller drei Regionalmessen auf, ihre Termine zu koordinieren. Bereits im Januar 2016 droht eine Überschneidung von Vivanti und Trendset mit der Folge, dass zahlreiche Aussteller nur eine der Messen bestücken können und die Fachbesucher der anderen Messe auf die Präsenz von Ausstellern verzichten müssten. „Recherchen des Bundesverbandes haben ergeben, dass es für eine Terminkoordination für das Jahr 2016 noch nicht zu spät ist“, heißt es abschließend in dem schriftlichen Appell des GPK. 

Der GPK ist genauso wie der Handelsverband Bürowirtschaft und Schreibwaren (HBS), der auch noch unter dem Namen des Büroverbandes Bürowirtschaft (BBW) firmiert, und der Bundesverband des Deutschen Möbel-, Küchen- und Einrichtungsfachhandels (BVDM) dem branchenübergreifenden Bundesverband Wohnen und Büro (BWB) zugeordnet. Die Teilverbände führen gemeinsam eine Geschäftsstelle an der Frangenheimstraße in Köln-Lindenthal, bei der Thomas Grothkopp als Hauptgeschäftsführer agiert.        

 

www.bwb-online.de/gpk/