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Gesetzentwurf gefährdet lukratives Geschäft

8. Januar 2020, 14:57

„Da insbesondere Fotohändler mit der Erstellung der Passbilder nicht nur den höchsten Deckungsbeitrag erzielen, sondern dieser Service auch maßgeblich für Kundenfrequenz in den Geschäften sorgt, würde dieser Plan Millionenumsätze im Handel vernichten. Angesichts der ohnehin angespannten Lage im stationären Einzelhandel stellt dies eine existenzielle Bedrohung für viele mittelständische Unternehmen dar“, kritisieren HDE-Präsident Josef Sanktjohanser und der Vorstandsvorsitzende des Handelsverbandes Technik (BVT), Frank Schipper, in einem Brief an Bundesinnenminister Horst Seehofer.

Es sei richtig und wichtig, Manipulationen bei der Pass- oder Personalausweisbeantragung zu verhindern, der Handel unterstütze das ausdrücklich. Allerdings brauche es dafür kein faktisches Verbot der Passbilderstellung im Fotohandel. Denn über eine Zusammenarbeit von Privatwirtschaft und Behörden seien im Handel die gleichen Sicherheitsstandards realisierbar. „Derzeit arbeiten namhafte Händlergruppen gemeinsam mit den Herstellern von Passbildstationen, dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und Softwareherstellern bereits an einem Konzept, das sichere, bruchfreie und einfache Bildübertragung an die Passbildämter gewährleistet und damit geeignet ist, Ihre nachvollziehbaren Ziele ebenso gut zu erreichen“, so Jose Sanktjohanser und Frank Schipper in ihrem Brief.

www.bvt-ev.de/ einzelhandel.de

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