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Erfolgreiches „Heimatshoppen“ mit Branchenanbietern

11. Oktober 2018, 13:04

Zum Auftakt hatte die IHK mit der Stadt Meerbusch zur „Heimat shoppen“-InstaTour eingeladen. Staatssekretär Christoph Dammermann (Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen), die Meerbuscher Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage, IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz und rund 25 weitere Teilnehmer machten bei der Rundreise durch vier Meerbuscher Unternehmen mit und teilten ihre Eindrücke auf Instagram und in anderen Sozialen Netzwerken. Damit machten sie sich zu Botschaftern einer der größten Imagekampagnen in Deutschland für den stationären Handel.

Eine von 300 Kommunen

„Mehr als 300 Kommunen sind mittlerweile an der Aktion ‚Heimat shoppen‘ beteiligt“, sagte Jürgen Steinmetz zur Begrüßung. „Wir wollen damit gemeinsam betonen, wie wichtig lokale Unternehmen für die Lebensqualität in unseren Städten sind.“ Ob Händler, Gastronomen, Dienstleister oder produzierende Betriebe – sie alle sorgten gemeinsam dafür, dass ein Besuch in der Innenstadt zum Erlebnis werde. „Diese Botschaft möchten wir während der InstaTour auf eine neue Weise transportieren.“

Die Tour startete bei Anneke Linden, die seit dem Jahr 2007 die gleichnamige Mode-, Schmuck- und Accessoire-Boutique führt. Sie berichtete eindrucksvoll, „dass Heimat shoppen auch online geht“. Mit Unterstützung ihrer Freundin Uli Mathes betreibt sie einen sehr erfolgreichen Instagram-Account, pflegt ein reges Bloggerinnen-Netzwerk und hat seit 2017 auch einen Onlineshop. „Das macht wirklich Spaß – und es lohnt sich“, berichtete die Boutique-Inhaberin.

Bekannte Wollfilz-Manufaktur

Als nächstes besuchte die Gruppe die Hey-Sign GmbH, eine Manufaktur für hochwertige Wollfilz-Produkte. Das aktuelle Sortiment umfasst rund 250 Artikel: von Wohnaccessoires wie Kissen, Schalen und Tischwaren über Möbel und Sitzauflagen bis hin zu Paravents, Leuchten und Teppichen. Zudem realisiert das Unternehmen individuelle Maßanfertigungen und Sonderzuschnitte für Inneneinrichter, Architekten und Firmenkunden. „Wir haben uns bewusst gegen einen eigenen Onlineshop entschieden, weil wir den Fachhandel stärken wollen“, sagte Mathias Hey. „Denn gute Qualität – auch in puncto Beratung – ist unerlässlich und darf auch ihren Preis haben.“

Dass der lokale Einzelhandel eine Menge für die Gesellschaft leistet, machte Staatssekretär Christoph Dammermann deutlich: „Die Städte brauchen den Handel, denn er ist maßgeblich für eine lebenswerte Urbanität und übernimmt damit eine wichtige Funktion“, erklärte er. „Wir können als Konsumenten genau das unterstützen. Denn reines Ergebnis-Einkaufen kann man online sicherlich problemlos erledigen, aber Erlebnis-Einkaufen geht nur in der Stadt.“

Tour beim Kaffeespezialisten

Und weil zu einem echten Erlebnis auch Gastronomie gehört, machten die InstaTour-Teilnehmer bei Kaffeemone, einer Kaffeerösterei mit Bistro, Station, wo sie einen Röstvorgang beobachten und einen frischen Kaffee probieren durften. Zum Abschluss tauschten sie sich in Anthony’s Kitchen aus, wo Anthony Sarpong, der einzige Sternekoch am Mittleren Niederrhein, seinen Gästen einen Express-Kochkurs für ein Drei-Gänge-Menü bot. „Dieser Abend hat gezeigt: Riechen, fühlen, schmecken – das kann man nur analog“, so Steinmetz. „Deshalb hoffen wir, dass möglichst viele Menschen die Aktion ‚Heimat shoppen‘ dazu nutzen, um das selbst zu erleben.“

Der Kampagne und Aktion der IHK Mittlerer Niederrhein hatten sich im September 2018 viele weitere IHKs, Städte und Regionen angeschlossen.   

https://https://heimat-shoppen.de/https://https://ihk-krefeld.de/