Creativ in Salzburg mit neuem Konzept erfolgreich
Reed Exhibitions hat mit der Herbstausgabe der creativ Stadt, in der 180 Aussteller aus dem In- und Ausland vertreten waren, das bei der Frühjahrsedition erstmals realisierte neue Konzept fortgeschrieben. Wobei diesmal zu den vier Stadtvierteln Alpin, Trend, Chic und Home quasi als Vorstädte die Bereiche Kids & Organic neu hinzugekommen sind. Ausgehend vom zentralen Stadt-Entrée samt Welcome-Drink und Give-Away konnten die 5.089 Fachbesucher durch die Stadtviertel bummeln und in entspannter Atmosphäre die neuesten Trends entdecken, sich inspirieren lassen und ordern. Nicht zuletzt punktete auch die creativ-Stadt mit besonderen Ausstellern und Produkten „made in the Alps“, die auf keiner anderen Konsumgütermesse zu finden sind.
Eine Neuerung stellten die pulsierenden Zentren inmitten eines jeden Viertels dar. „Diese waren als Orte der Inspiration gestaltet und sollten Lust darauf machen, das jeweilige Stadtviertel im Detail zu entdecken“, so May-Britt Alróe-Fischer, MODEPALAST-Geschäftsführerin und zum zweiten Mal Kooperationspartnerin der creativ. „Die von uns zusätzlich ins Leben gerufenen Zentren waren nicht nur eine Einladung, neue Aussteller, sondern auch unterschiedliche Möglichkeiten und neue Ideen der Produktpräsentation kennenzulernen. Schließlich müssen die neu gefundenen Produkte dann im eigenen Business ja auch effektvoll in Szene gesetzt werden“, sagt Alróe-Fischer.
Überwältigende Mehrheit der Fachbesucher goutierte das neue Konzept
Orientiert man sich an den Resultaten der Besucherbefragung, finden vier von fünf Besuchern das neue Konzept gut. Mit der Messe insgesamt sehr zufrieden zeigten sich sieben von zehn Befragten. 84 Prozent gaben an, vom Messebesuch profitiert zu haben; 63,6 Prozent hatten neue Produkte und/oder Aussteller entdeckt, und 78,8 Prozent nutzten die Messe bereits zu Einkäufen und Orders vor Ort. 72,1 % werden dies zu einem späteren Zeitpunkt tun. Neun von zehn Befragten wollen die creativ-Stadt weiterempfehlen.
Die stärksten Besucherkontingente der creativ-Stadt 2019 stellten der Befragung zufolge der Geschenkartikelhandel (29,9 %), der Einrichtungs- und Wohnaccessoires-Fachhandel und der Kunsthandwerkhandel, gefolgt von den Wirtschaftsbereichen Modeaccessoires-, Modeschmuck-Handel, Mineralienhandel, Floristik und Blumenhandel, Souvenirhandel, Spiel- und Plüschwarenhandel, Hotellerie und Gastronomie, Papier-Büro-Schreibwarenhandel, Tabak-Trafiken, sowie Glas-Porzellan-Keramik-Handel/Hausrat.
Fortsetzung im Frühjahr 2020
Nach der Messe ist bekanntlich bereits vor der (nächsten) Messe: Die nächste creativ – Stadt der Ideen – öffnet vom 28. Februar bis 1. März 2020 ihre Tore im Messezentrum Salzburg.
Trendbericht:
Nützliches und Dekoratives für das ganze Jahr
Schöner wohnen, besser leben – bei der creativ – Stadt der Ideen – gibt es unendlich viele Anregungen. Der Jahreszeit entsprechend flackert viel Weihnachtliches durch die Ausstellungen, doch insgesamt überwiegt auch jetzt das Ganzjahresangebot, das Lebensqualität und Gesundheit in den Fokus stellt.
Alles für das Wohlbefinden
Der Rundgang startet mit Organic-Themen: Körperpflege auf Kräuterbasis, Hanf in Cremen und Balsam, innerlich als CPD-Öl, Hanf zur Beruhigung, so wie auch Lavendel, Weihrauch zur Einreibung und Pflege, Haarseife mit Heilerde, Zirbe und Klettwurzel. Kissen mit Kräuter- und Heufüllungen je nach Bedarf und Wunsch, gegen Migräne, für guten Schlaf, als Pölsterchen oder orthopädisch taugliche Ganze-Nacht-Schlafkissen, für Groß und Klein, für Kids und Manager. Natürliche Nahrungsergänzungsmittel tun ihr Gutes, für Körper, Geist und Seele. Abgefüllt im Apothekerglas, etikettiert mit Öko-Graspapier. Alles natürlich, unbeduftet, unbehandelt.
Zum guten Leben gehört gutes Essen. Ganz im Trend: „Gerettetes“ Obst aus Österreich, hierzulande verarbeitet zu Marmelade, Chutney, Sirupen – Qualitätsobst, das dem Supermarkt nicht „schön“ genug ist, zu groß, zu klein oder zu früh, zu spät gereift – wird „gerettet“ durch sinnvolle Verarbeitung.
Nostalgie und guter Geschmack
Nicht nur die edlen Inhaltsstoffe zeichnen Delikatessen aus, auch ihre Aufmachung (etwa Nudelzöpfe) oder die stilvollen Verpackungen (Gläser und Flaschen zum Schwelgen). Und wenn der Name einer Kaiserlichen Dynastie das Weinetikett schmückt, ist der Doppeladler nicht weit: Geschirrtücher aus jener kroatischen Jacquard-Weberei, die einst die Tischwäsche für die Titanic hergestellt hat sowie Porzellan mit dem Doppeladler oder Kaiser Karl-Portrait – wer will, kann sein eigenes Familienwappen auf Tassen, Teller und Schüsseln drucken lassen. Für die Herren: Schreibtischequipment à la gute alte Zeit: Porzellanablagen, Aschenbecher mit Doppeladler, Brieföffner aus Silber, Lesezeichen mit schwarz-goldener Kordel.
Szenengestaltung in Farbharmonien
Um Gutes auch stilvoll zu verzehren, braucht’s Geschirr, das sich am besten im Umfeld der gestalteten Schaukojen präsentiert. Eines dieser Szenenbilder wird von Altrosa und Glitzerglanz dominiert, ergänzt mit Beige, Gold und Weiß – Hirsche mit Blüten im Geweih zieren Teller und Tischtextil, daneben goldenes Besteck, dunkel getönte Gläser, rosa Bäumchen schmücken den Tisch. In anderer Szene wird Salbeigrün mit anderen Grüntönen und Weiß kombiniert, dazwischen stehen Stoffelche im Pelzmantel – ja, es weihnachtet. Rustikal matte Silberteile mit Hirschdetails, Köpfe mit Geweih links und rechts als Griffe der großen Sektkübel, kleinerer Hirsch-Sektkübel für den Tisch, Silberhirsch in Mattholz als Dekoration, Glaspokale mit Silberdeckel. 3D-Sterne aus gewölbtem Metall, meist Silber, aber auch Gold- und Kupferfarben und für die Zeit der Engel: Flügel aus echten Federn, nicht nur zum Anziehen für kleine Mädchen, mal in Weiß, mal in Pink. Originell: Schmiedeeisenlampen mit rundum Eprouvetten, die als Blumenvasen verfremdet werden können.
Ein neuer Trend: Afrika, diesmal in kräftigen Dschungelfarben, mit tiefgrünen Philodendron-Blättern, Kaktus-Sitzen, Giraffen und Leoparden am Geschirr und Silikon-Sukkulenten zur Dekoration. Oder Tropics auf schwarzem Fond: Knallbunte Pflanzen, Pfauen, Löwen, Giraffen, Hochglanzgeschirr und schwarz-mattes Besteck.
Holzbäumchen und Blechgestalten
Die variablen Holzbäumchen erfreuen das ganze Jahr, denn sie sind flexibel und lassen sich mal so, mal so hinstellen. Witzig ihre Namen, Rudolph von Habsburg, vom Ersten bis zum Dritten. Eine Variation sogar mit Goldspitze.
Ganz anderer Art zeigen sich Blech-Heilige und –Engel, auch Blechgrandiere in buntem Email, durchaus nostalgisch gestylt. Hochglanzlack in Emailoptik kontrastiert mit grauem Used-Holz. Und bei den Kerzen wetteifern die von Hand gekneteten Unikate, ihr Bienenwachs stammt aus Übersee, wo es noch mehr und größere Bienen gibt.
Kunst in Papier
Papierkunst ist von Amerika kommend in den letzten Jahren auf dem Vormarsch. Wie gewohnt bei uns als nostalgische Karten, „alte“ Adventkalender und Christmas-Aufsteller. Hinreißend: Pop up-Karten mit Bühnenszenen in mehreren „Kulissen“, fein gearbeitet, für alle Jahreszeiten und Anlässe, Billets und Bilder mit echten, spezialgefärbten Blüten, hochwertigen Drucken und Handausschnitt. Feine Arbeiten: Gelöcherte Karten mit ganz unterschiedlichen Motiven, aufstellbar vor einem Teelicht, das den Licht-Schatten-Effekt an die Wand wirft.
Im winterlichen Garten fühlen sich Rost-Holzlagen und Gartenstecker angebracht, auch „antike“ Büsten und Terrinen, teils mit „Muschel“-Spuren meeresarchäologischer Fundstücke.
Spiele für Groß und Klein
Do it yourself ist ein Thema – neu sind liebevoll ausgeklügelte Bastelsachen für teils noch recht kleine Kinder, super witzig für Kinderpartys, ein kreativer Zeitvertreib, phantasievoll entwickelt und phantasieanregend. Ein Holzriegelsteckspiel lässt aus dem Nichts ganze Burgen entstehen, und ein Bio-Kunststoff-Steckspiel dient kleineren Dimensionen. Der Evergreen für kleine und große Leute ist der hölzerne Tipp-Klick sowie der Tisch-Wuzzler. Mit robusten Brettspielen und Kreisel-Spielen kommt Langweile gar nicht auf.
Die nächste creativ – Stadt der Ideen – öffnet vom 28. Februar bis 1. März 2020 ihre Tore im Messezentrum Salzburg.

