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BSH weiht neues Entwicklungszentrum ein

10. Juli 2018, 16:12

Um die Situation der Arbeitsplätze kurzfristig zu entspannen, wurden diese zuvor in den vorhandenen Räumlichkeiten bereits verdichtet und übergangsweise ein weiteres Gebäude angemietet. Auf den etwa zusätzlich 5.000 Quadratmetern Nutzfläche finden 230 Arbeitsplätze und ein EMV-Labor (Elektromagnetische Verträglichkeit) zum Test der Störfestigkeit von Elektrogeräten Platz.

Das neue Gebäude bietet damit laut BSH Hausgeräte die Möglichleit, Teams zentral zusammenzuführen, wodurch Prozesse effizienter gestaltet werden können. In der neuen Konferenzzone, die für Besprechungen und Networking genutzt werden kann, wurde ein „CoffeePoint“ mit Sitzgelegenheiten sowie Home Connect-Geräten eingerichtet. In dem angeschlossenen Vortragssaal finden bis zu 100 Personen Platz. Vor dem Gebäude ist eine Ladesäule für E-Fahrzeuge mit zwei Anschlüssen vorhanden, um dem modernen Mobilitätskonzept des Standorts Rechnung zu tragen.

„Mit der Eröffnung des neuen Entwicklungs- und Verwaltungsgebäudes schaffen wir ein Zuhause für kreative Ideen und Innovationen aus Traunreut“, sagte Christoph Hechl, Leiter Produktion Produktbereich Kochen. Gerade im Hinblick auf die stark wachsende Konkurrenz sei es wichtig, dass sich auch die deutschen Standorte dieser Herausforderung stellen und neue, innovative Wege gehen, führte Michael Schöllhorn, Chief Operating Officer der BSH, weiter aus. Die BSH brauche auf dem Weg in das digitale Zeitalter ein solides Fundament: „Der Wandel zu einem Hardware+ Unternehmen, das zusätzlich zu den Geräten individuelle, digitale Funktionen, Services und Inhalte anbietet, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Diese fordert ein hohes Maß an Innovationsfähigkeit, Agilität und moderne Formen der Zusammenarbeit. Mit dem neuen Entwicklungsgebäude schaffen wir hier in Traunreut beste Bedingungen.“, so Schöllhorn.

Nach eigenen Angeben beschäftigt Europas führender Hausgerätehersteller am Standort Traunreut rund 3.000 Mitarbeiter und hat hier  bis heute über 30 Millionen Herde und 20 Millionen Kochfelder gefertigt. Das frühere Gemeinschaftsunternehmen von Bosch und Siemens mit Hauptsitz in München gehört seit Jahresbeginn 2015 zur Bosch-Gruppe und firmiert seitdem nur noch unter dem Buchstabenkürzel. Traunreut liegt in Nähe des Chiemsees im Landkreis Traunstein.  

Weg frei für neuen BSH-Gebäudekomplex: Bei der Eröffnung wurde ein Band symbolisch zerschnitten (Foto: BSH Hausgeräte GmbH)  

www.bsh-group.com/de/

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