Alles klar? Durchblick erwünscht
Bei Wohnaccessoires und Möbeln setzt sich der Transparent-Look ebenfalls durch. Oft werden durchsichtige und leichte Materialien wie Glas oder Acryl mit massiven und schweren Stoffen wie Furnier, Beton, Marmor oder Holz gemixt.
Ein gutes Beispiel ist etwa der Sessel „Soul“ mit Holzrahmen und transparenter Sitzfläche aus Acryl. Er ist von dem italienischen Hersteller Pedrali aus dem Bewusstsein heraus gestaltet worden, dass Kontraste spannender sind als Produkte aus nur einem einzigen Material. Da Acryl witterungs- und alterungsbeständig ist, kann Soul als Outdoorstuhl eingesetzt werden. Auch das dänische Unternehmen Nordal spielt mit den Themen Intransparenz und Durchsichtigkeit und setzt die Materialien Holz und Glas ein: Während beim Esstisch „Amber“ das Gestell aus Akazienholz gefertigt ist, besteht die Tischplatte aus Glas. Genau die richtige Mischung aus behaglicher Gemütlichkeit und klarem Design, die mit vielen Wohnstilen harmoniert.
Und zu den Neuheiten im Frühjahr nächsten Jahres erscheint der Stuhl „Iras“, der sogar komplett verglast ist.
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Ebenfalls Glas-Vasen stellt das italienische Unternehmen Venini her. Hier setzt die Manufaktur allerdings nicht auf den Materialmix, sondern auf pures Glas. Besonders prägnant sind die Objekte „Happy Pills“ aus Muranoglas. Die Glückspillen mit Namen wie „Testosterone“, „Adrenalina“, „Ossitocina“, „Feniletilamina“ oder „Estrogeno“ sollen zum Ausdruck bringen, dass außergewöhnliches Design den gleichen Effekt besitzen kann wie glücklichmachende Medizin. Witzig: Die chemische Formel für jedes Glücks-Hormon ist auf jeder Vase eingraviert.
Nicht nur mit Glas, sondern auch mit Acryl arbeitet das Unternehmen Schönbuch, das ursprünglich auf den Flurbereich und mittlerweile auf Möbel und Accessoires in allen Räumen spezialisiert ist. Die dekorativen Wandregale „Covershow“ bestehen aus austauschbaren Fronten aus Acrylglas und können zur Aufbewahrung unterschiedlichster Dinge verwendet werden
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Bei transparenten Möbeln scheiden sich oft die Geister. Die einen empfinden durchsichtige Möbel als individuell und als Bereicherung, die anderen können nicht wirklich etwas damit anfangen. Das Klare wirke doch viel zu kalt, die Stabilität sei nicht gewährleistet und die Pflege sei zu aufwändig, so die Argumente gegen die transparenten Möbel. Dabei bilden diese ja oft nicht die Grundausstattung eines Wohnzimmers, sondern werden immer nur als einzelne Blickfänger eingesetzt. Sie helfen, einen Raum leicht und unbeschwert wirken zu lassen oder einen dominanen Einrichtungsstil aufzuweichen.
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+++ Dies sind Textauszüge aus dem aktuellen Bericht „Alles klar? Durchblick erwünschtDurchblick erwünscht“. Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe Trend and style 01 2020 oder in der komprimierten Online-Version des Berichts, die kostenlos unter diesem Internetlink zur Verfügung steht. +++
