++ Coronavirus ++ HDE warnt vor Pleitewelle im Handel
Von der Entwicklung sieht Stefan Genth vor allem die Textilbranche betroffen, die gerade frische Frühjahrsmode geordert habe und Zahlungsverpflichtungen erfüllen müsse. Auch die Online-Umsätze seien gefallen und könnten den Verlust nicht ausgleichen, so Genth: „Dauert der Shutdown acht Wochen, kann der Einzelhandel das nicht aushalten.“ Die bisher von der Bundesregierung beschlossenen Hilfspakete reichten nicht aus, kritisiert der HDE-Hauptgeschäftsführer: „Wir brauchen jetzt sofort Direktzahlungen, die weit über das Beschlossene hinausgehen, um eine Insolvenzwelle zu verhindern.“ Nötig sei die Unterstützung für große Kaufhausketten genauso wie für den Mittelstand. Der Verbandsmanager plädiert für KfW-Bürgschaften ohne Eigenbeteiligungen.
