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Höhere Käufernachfragen bei Rabattschlachten

4. Dezember 2019, 10:29

Junge Online-Shopper

Demnach wurden hier alleine am Black Friday 250 Prozent mehr Anfragen, also Kaufabsichten, als an einem gewöhnlichen Freitag verzeichnet. Im Jahr 2018 lag die Anfragensteigerung noch bei „nur“ rund 86 Prozent! Über die restliche Cyber Week (Montag bis Sonntag, ohne Freitag) verteilt, waren es 2019 immerhin 80 Prozent mehr als an gewöhnlichen Wochentagen.

Besonders beliebt ist die Rabattwoche bei jüngeren Online-Shoppern. Gerade die 18- bis 23-jährigen nutzen ausgiebig die Rabattwoche und speziell den Black Friday für ihre Einkäufe: Rund 520 Prozent mehr Anfragen als an gewöhnlichen Freitagen wurden in dieser Altersgruppe erfasst. Bei den über 65-jährigen dagegen ist die Anzahl der Schnäppchenjäger im Vergleich zu 2018 sogar leicht rückläufig. Trotzdem waren es hier immer noch 66 Prozent mehr Anfragen am Black Friday als an einem Vergleichsfreitag.

Mitternachts startbereit

Bei genauerer Betrachtung der Anfragezahlen am Black Friday im Tagesverlauf wird deutlich: Die Verbraucher sitzen bereits um Mitternacht in den Startlöchern. Schon von 0 Uhr bis 2 Uhr verzeichnete Boniversum 49 Prozent mehr Anfragen. Der Höhepunkt der Shopping-Orgie erfolgte arbeitgeberfreundlich zwischen 20 Uhr und Mitternacht mit rund 80 Prozent Anfrageplus zu einem gewöhnlichem Freitag 2019.

Betrachtet man die Bundesländer in Relation zur Einwohnerzahl sind die Hamburger Spitzenreiter. Von hier erreichten Boniversum am Black Friday die meisten Anfragen. Dicht gefolgt von NRW und Hessen. Schlusslichter waren Brandenburg, Thüringen und Sachsen. Die durchschnittliche Bestellhäufigkeit lag in Hamburg um 57,5 Prozent höher als in Sachsen!

Mehr Käufer und Käufe

Spannend: Es nutzen nicht nur mehr Verbraucher Cyber Week und Black Friday für ihre Einkäufe, sie kaufen auch mehr ein! Die Anzahl der Heavy Shopper (Personen mit mehr als fünf Bestellungen pro Tag) war mit einem Plus von 170 Prozent an jedem Tag der Cyber Week deutlich höher als einem gewöhnlichen Wochentag. Ausgenommen Black Friday: dieser lag auch hier deutlich vorne. Es wurden 2370 Prozent mehr Heavy Shopper gezählt als an einem Vergleichstag. Rund 207 Prozent mehr als am Black Friday 2018.

„Der Single’s Day und die Black Shopping Week haben dem E-Commerce schon Wochen vor dem Fest dicke Umsätze beschert. Es bleibt abzuwarten, ob das Weihnachtsgeschäft in den nächsten drei Wochen auf dem gewohnten Niveau bleibt oder hier Einbrüche zu verzeichnen sein werden“, sagt Ralf Zirbes, Geschäftsführer Creditreform Boniversum GmbH mit Sitz im rheinischen Neuss.

www.boniversum.de/

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