Konkrete Details zu kolportierter Karstadt-Kaufhof-Fusion
Demnach soll der österreichische Karstadt-Mehrheitseigner Signa 50,1 Prozent des operativen Geschäfts sowie 50 Prozent der bei einer HBC-Tochter liegenden Kaufhof-Immobilien übernehmen und es bei den 96 Filialen des Warenhausunternehmens Galeria Kaufhof in den kommenden zwei Jahren keine Schließungen in größerem Umfang geben. Von dem Stillhalteabkommen ausgenommen sollen laut Manager Magzin neun Standorte aus dem Kaufhof- und Karstadt-Filialnetz sein, bei denen wohl demnächst die Mietverträge auslaufen.
Zudem soll Signa die Hälfte des neu installierten Netzes von 13 Warenhäusern in den Niederlanden übernehmen, da die Kaufhof-Mutter HBC (Hudson’s Bay Company) den dortigen Vermietern Mietbürgschaften über rund eine halbe Milliarde Euro gegeben ahbe, die Signa nun mittragen müsse. Wie komplex die Verhandlungen sind, zeigt auch die Information, wonach vor dem hälftigen Erwerbs des bereits oben erwähnten Pakets von 41 Kaufhof-Immobilien HBC erst seine US-amerikanischen Mitinvestoren auszahlen muss. Diese halten laut den Angaben 39 Prozent an der Immobiliengesellschaft, wollen nun aber anscheinend aussteigen.
Laut aktuellem „Manager Maagzin“ Bericht verhandeln Signa-Gründer René Benko und Richard Baker, Chairman und Großaktionär der Kaufhof-Gesellschafterin Hudson’s Bay Company (HBC) seit rund zwei Monaten über einen Einstieg der Signa-Gruppe bei Kaufhof.
