Verschiedene Kanäle führen zum Möbelkauf
Weiteres Plus
Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland insgesamt 34,04 Milliarden Euro mit Möbeln umgesetzt. Das bedeutet ein Wachstum von 0,9 Prozent im Vergleich zu 2016. Damit bewegt sich der Möbelhandel unter dem Niveau des gesamten Einzelhandels, der 2017 ein Umsatzplus von rund vier Prozent verzeichnet. Mit einem Anteil von gut drei Vierteln entfällt der Großteil des Gesamtumsatzes (insg. 25,86 Mrd. Euro) auf den Möbelfachhandel. Die übrigen Anbieter (ohne Versandhandel) machen mit 5,32 Mrd. Euro noch einen Umsatzanteil von gut 15 Prozent aus.
Liefern lassen
Im Versandhandel wurden im letzten Jahr 2,86 Mrd. Euro mit Möbeln umgesetzt. Somit konnte dieser ein überdurchschnittliches Wachstum verzeichnen und seinen Marktanteil von 7,9 Prozent (2016) auf 8,4 Prozent (2017) steigern. Besonders das Online-Angebot an Möbeln wird von den Kunden immer mehr geschätzt. So wurden 2017 mehr als 80 Prozent der Möbel im Versandhandel online verkauft. Allerdings schließen sich der stationäre Handel und der E-Commerce keineswegs aus. Viele Kunden – insbesondere jüngere Altersgruppen – nutzen das Internet, um sich über Produkte, Preise und Bewertungen zu informieren, bevor sie stationär kaufen. Aber auch der umgekehrte Weg wird häufig genutzt. So informieren sich 23 Prozent der Kunden vor der Online-Bestellung im stationären Handel.

