Großer Auftritt für das Wiener Geflecht
Dieses Muster verbindet man auch heute noch mit dem berühmten Caféhausstuhl-Modell Nummer 14 aus dem Hause Thonet. Doch im Gegensatz zu früher wird das Geflecht heute nicht nur für die Sitzflächen von Stühlen eingesetzt, sondern auch für Schränke, Schreibtische, Bänke, Sideboards, Leuchten, Sessel und Accessoires wie Tabletts. Dank des Trends zu Naturmaterialien und dank der Kombination mit modernem Design haben die miteinander verflochtenen Peddigrohrstränge längst das Zeug zum Evergreen.
Das auf dem Thonet-Erbe aufbauende Unternehmen der „Gebrüder Thonet Vienna GTV“ führt die alten Traditionen weiter und verbindet sie mit einem modernen Style.
Richtig cool wird es, wenn man Metall mit dem Wiener Geflecht verbindet. Ein gutes Beispiel dafür ist der Sessel „Colony“ von Miniforms: Als eine aktuelle Version des klassischen Clubsessels wurde der Fauteuil in Zusammenarbeit mit dem jungen kroatisch-irischen Designer Stefan Krivokapic entwickelt, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, klassische Formen und Materialien auf eine moderne Art aufzupeppen. Bei „Colony“ mit seiner eckigen Form und den unterschiedlichen Farb- und Materialkombinationen ist das Konzept voll aufgegangen.
Der spanische Designer Andreu Carullo wiederum nutzt das Wiener Geflecht für die Gestaltung einer im wahrsten Sinne des Wortes himmlischen Sitzbank: Die „Bernardes Bench“ war ursprünglich für ein Hotel in der Nähe eines Klosters bestimmt. Das Design sollte sich also in die Klosterlandschaft einfügen und daher nicht zu protzig, aber dennoch außergewöhnlich und vor allem gemütlich wirken.
+++ Lesen Sie mehr in dem aktuellen Bericht „Großer Auftritt für das Wiener Geflecht“. Die komprimierte Online-Version des Print-Berichts steht in der beliebten Trendwelten-Rubrik Themen & Trends kostenlos zur Verfügung. +++
